Zürich

Das Büro der Zukunft

Von Philipp Albrecht. Aktualisiert am 08.11.2010 19 Kommentare

In Glattbrugg wurde kürzlich eines der modernsten Büros im Land bezogen. In den hellen Hightech-Räumen arbeitet der Chef inmitten seiner Angestellten.

Die Technik erleichtert die Arbeit: Bilder aus dem Büro der Zukunft. (Video: Philipp Albrecht)
Video: Philipp Albrecht

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Ralf Bellms neues Büro setzt Massstäbe. Das Arbeitsumfeld seiner Angestellten ist mit modernster Technik durchzogen. Der Verwaltungsratspräsident der Hochtief Development Schweiz AG wirft mit Sätzen wie «Ich verkaufe keine Quadratmeter-Büros, sondern Emotionen» um sich. Mit dem Showroom-Büro, das er vor wenigen Wochen bezogen hat, wird die Arbeit tatsächlich zum emotionalen Erlebnis.

Obwohl sämtliche Arbeitsplätze im gleichen Raum sind, stört das Telefongeschnatter des Nachbarn nicht mehr. Der «Pudel-Teppich» saugt die störende Akustik auf. Geräuschdämmend wirkt auch die Granulatdecke, die zudem Wärme oder Kälte verströmt. Überall trifft der Angestellte auf Touchscreens, mit denen er Projekte präsentieren kann. Im schalldichten Konferenzraum hängt ein 65-Zoll-Tochscreen, der grösste den der Markt derzeit hergibt. Darauf erscheinen bei Telefonkonferenzen die Gesprächspartner, als wären sie im gleichen Raum, verspricht Bellm.

Chef arbeitet inmitten seiner Angestellten

Visions Office nennt Hochtief sein futuristisches Büro. Auf 400 Quadratmeter hat das deutsche Unternehmen für Baudienstleistungen in Glattbrugg sein Vorzeige-Arbeitsplatz eingerichtet. Die dominierende Farbe ist weiss. Die Bürotische stehen auf Brettern, die Eisschollen darstellen sollen. Geht es nach Ralf Bellm, arbeitet der Chef in Zukunft inmitten seiner Angestellten. Zurückziehen kann man sich in den abgetrennten aber transparenten Arbeitsraum oder in die bequeme Lounge.

Nicht nur Bellms neues Büro funktioniert als eine Art Showroom. Das ganze Gebäude Namens Portikon, das an der Thurgauerstrasse 130 steht, dient Hochtief als Vorzeigehaus. Es ist das grösste Minergie-P-Gebäude im Lande. Das Dach ist mit einer rekordverdächtig grossen Fotovoltaikanlage bestückt. Mit solcherart Gebäuden will das Unternehmen in der Schweiz Fuss fassen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.11.2010, 13:32 Uhr

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19 Kommentare

Andreas Keller

08.11.2010, 13:57 Uhr
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Also ich würde dort nicht arbeiten wollen, auf das Aufhängen des FCZ Wimpels könnte ich noch verzichten, aber wenn die Tochter dem Papi eine Zeichnung fürs Büro schenkt, dann ist es doch sehr schwierig zu erklären, dass man in einem sterilen weissen Büro arbeitet wo das kein Platz hat. Antworten


Pascal Pfiffner

08.11.2010, 13:45 Uhr
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Wirkt auf mich ja eher steril und langweilig. Schaut man sich die Büros von Google (hier in Zürich, nicht nur in SF) an sind die für meinen Geschmack 1000x einladender! Antworten



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