Zürich

«Ich habe Calmy-Rey ein wütendes Mail geschrieben»

Wegen Medwedews Staatsbesuch wurde der ganze Bahnhof Bassersdorf abgesperrt. Die Gemeinde wurde nicht informiert. Zum grossen Ärger des Gemeindepräsidenten.

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Wegen hohem Besuch: Der Bahnhof Bassersdorf wird abgesperrt.
Bild: Markus Heinzer/newspictures.ch

   

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Sperrung aus SBB-Sicht

Der Bahnhof Bassersdorf wurde um die Mittagszeit «aus Sicherheitsgründen» während 25 Minuten für den Publikumsverkehr gesperrt. Vier S-Bahnen konnten nicht anhalten. Es wurden aber Ersatzbusse eingesetzt.

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Der Staatsbesuch des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew führte auch nach Bassersdorf. Nachdem Medwedew vor dem Mittag am Flughafen Zürich gelandet war, führte ihn ein Konvoi nach Bassersdorf. Dort stieg der russische Präsident in einen Sonderzug Richtung Bern. Dafür wurde der Bahnhof Bassersdorf grossräumig abgesperrt. Die Gemeinde wurde über die Sperrung nicht informiert. Bei der Verwaltung gingen besorgte Anrufe ein: «Ich machte mich selber auf den Weg zum Bahnhof, um herauszufinden was los ist. Dabei liess man mich nicht einmal durch», ärgert sich der Bassersdorfer Gemeindepäsident Franz Zemp.

Besonders sauer aufgestossen sei ihm, dass das EDA mit Bassersdorf vorgängig keinen Kontakt aufgenommen hat: «Ich habe Micheline Calmy-Rey ein wütendes Mail geschrieben. Mit uns wurde überhaupt nicht kommuniziert. Das ist respektlos. Die Gemeinden muss man in einem solchen Fall berücksichtigen», so Zemp weiter. Beim EDA hiess es auf Anfrage lediglich, Bassersdorf sei «keine offizielle Reiseetappe gewesen, sondern lediglich ein Verladungsort». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 21.09.2009, 15:32 Uhr

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51 Kommentare

Traugott Voser

22.09.2009, 16:34 Uhr
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Habe mich tatsaechlich durch diese 50 Kommentare durchgearbeitet und bin geschockt, wieviele dieser als Schrebergarten-Meinungen betitelt werden muessen. Falls das Volk so ist, wie hier gepostet wird, wundert es mich nicht, dass deren Landesregierung auf internationalem Parkett ueberfordert ist. Antworten


Hannah Gill

22.09.2009, 12:36 Uhr
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Herr Emil Gross: Das total gewöhnliche Volk konnte -wie im Artikel geschrieben- auf Ersatzbusse ausweichen. Vielleicht können Politiker auch ein bisschen besser lesen als Sie. Antworten


Nico Walther

22.09.2009, 12:27 Uhr
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@ Olaf Zimmerli: Das ist eine unwürdige Bagatellisierung der Verhältnisse in China! Ein paar Leute aus Bassersdorf mussten einen Bus statt den Zug nehmen weil der Bahnhof 20 Minuten gesperrt war. Das nennen Sie eine "massive Einschränkung" während in China ungebetene Bürger in Gefängnisse gesteckt werden, wenn Staatsgäste anreisen. Einfach peinlich von Ihnen! Antworten


Mark Berger

22.09.2009, 12:21 Uhr
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@ Ruedi Kramer: Nein, nur weil die Mehrheit der Kommentare sich nicht mit Ihrer Meinung deckt, ist die Diskussion hier nicht aus dem Ruder gelaufen. Ich finde es ein sehr gutes Beispiel mit umweltfreundlicher Bahn zu fahren statt mit Helikoptern durchs Land zu düsen! Antworten


Emil Gross

22.09.2009, 08:26 Uhr
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Das zeigt doch wieder ganz deutlich, wie abgehoben, arrogant diese Politiker sind. Sobald sie gewählt sind, leben sie in einer andern Welt, meilenweit weg vom Volk. Was interessiert diese hochnasigen Menschen, dass es noch Leute gibt, die auf die Bahn angewiesen sind. Aber das sind halt total gewöhnliche Leute....die schuften, um solche Sicherheitsmassnahmen mit Steuern bezahlen zu können ! Antworten


Thomas Nydegger

22.09.2009, 05:28 Uhr
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@ alle Grundrechtsvertreter: In den letzten Tagen wurde meine Bewegungsfreiheit arg gebeutelt. So konnte ich mich z.B. wegen der UNIA Demo nicht frei bewegen, heute nun der Staatsempfang und schon bald werde ich den Antifa's wegen ihrer Demo ausweichen müssen. Nun denn, wenn ein jeder auf sein Recht beharrt, stimmts dann auch für alle? Antworten


Olaf Zimmerli

22.09.2009, 04:40 Uhr
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Das sind ja chinesische Verhältnisse! Wenn ein ausländischer Staatsgast so sehr geschützt werden "muss", dass es die Menschen in der Schweiz in ihrer Freiheit massiv einschränkt, dann sollte man sich überlegen, ob solche Staatsgäste überhaupt willkommen sein sollten. Es gehört meiner Meinung nach zudem zu den Pflichten eines anständigen Staats seine Bürger zu informieren, dass der Bahnhof zu ist. Antworten


Alex Diener

22.09.2009, 03:28 Uhr
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@Lidija Jametti: Habe ich wieder was gelernt: Russland ist ein Nachbarland der Schweiz! Antworten


Ruedi Kramer

22.09.2009, 02:33 Uhr
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STOP! Diese Diskussion ist endgültig aus dem Ruder gelaufen! Natürlich ist die Verärgerung in Bassersdorf absolut berechtigt und verständlich. Solange es Touristen-Helikopterflüge gibt, sollte Medwedew eigentlich auch aus Sicherheitsgründen per Helikopter "verladen" (!!!) werden. Unangekündigte VIP-Sperren sind bis heute nur aus Diktaturen bekannt. Dies sollte meiner Ansicht nach auch so bleiben! Antworten


Simon Putz

22.09.2009, 00:25 Uhr
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Seit wann bitte ist denn Russland ein Nachbarland der Schweiz???? Antworten


Busslinger Daniel

21.09.2009, 23:30 Uhr
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Und was war mit dem Zielbahnhof, wurde der Berner HB auch abgesperrt? Es gibt Leute die haben Termine, man hätte die Bevölkerung wenigstens informieren können. Antworten


Sven Marthaler

21.09.2009, 22:41 Uhr
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Wenn man all die Kommentare liest, gibt es für einen allfälligen Besuch von Präsident Obama nur eine Lösung: Eine Volksabstimmung in jeder Gemeinde welche Betroffen ist und auf Bundesebene über die Kosten. Antworten


Karl Müller

21.09.2009, 21:40 Uhr
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Es war sicher sinnvoller, den Bahnhof Bassersdorf abzusperren statt den hochfrequentierten Flughafenbahnhof. Allerdings würde ich vom EDA auch erwarten, dass die Standortgemeinde in solchen Fällen vorab informiert würde. Antworten


Giovanni Bernasconi

21.09.2009, 21:21 Uhr
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Es ware doch viel besser gewesen man haette den Flughafen Bahnhof benuetzt an Stelle des Interkontinentalen Bahnhof von Bassersdorf! Dann haetten wir ein paar schoene Kommentare gehoert! Antworten


Stefan Meyer

21.09.2009, 21:11 Uhr
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@Steve Kirschbaum, ja ich würde fluchen, aber danach würde ich realisieren wie unwichtig 25 Minuten für mich sind und dass die Konsequenzen bei einem Zwischenfall für die Schweiz schlimmer wären. Antworten


Nico Walther

21.09.2009, 20:51 Uhr
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Medwedew ist ein gut beschützer Staatsmann -ob man ihn mag oder nicht- und die Schweiz hat für seine Sicherheit zu sorgen. Da glaubt doch dieser Stammtischpolitiker Zemp nicht wirklich, dass man ausgerechnet ihm mitteilen wird, wann und wo genau Medwedew durchreisen wird. Das hat nichts mit Bundesrätin Calmy-Rey zu tun, sondern mit sicherheitstechnischen Überlegungen. Antworten


Christian Tobler

21.09.2009, 20:48 Uhr
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Herr Zemp täte gut daran, sich zuerst bei seinen Mitarbeitern zu erkundigen, bevor er sich dermassen ins Szene setzt. Als Ersatz für die gesperrte P&R-Anlage wurde von der Gemeinde nämlich die Pöschenstrasse zum Parkieren freigegeben. Die Umleitung dorthin war signalisiert, die Parkverbotschilder abgedeckt. Nebenbei bemerkt: Der Bahnhof war für den Publikumsverkehr gerade mal 20 Minuten gesperrt Antworten


Mark Berger

21.09.2009, 20:44 Uhr
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Ich verstehe die Aufregung nicht... Es war vorangekündigt, dass der Bahnhof kurz geschlossen wird und es wurden Ersatzbusse bereitgestellt. Ich kann auch gut verstehen, dass man den "Präsidenten" des Dorfes nicht informiert, da der wohl öfter am Stammtisch hockt als einem lieb ist. Antworten


Thomas Stettler

21.09.2009, 19:53 Uhr
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Aber wehe dem Medwedew wäre was passiert. Dann hätte es dann geheisen die Polzei und das EDA hätten total versagt und wir wären nicht in der Lage einen Staatsgast zu beschützen. Es ist bis jetzt nichts geschehen und das auch weil man nicht jedem dahergelaufenen Gemeindepräsi top secret Infos gibt der das dann ev. noch am Stammtisch rum proletet. Was glaubt der eigentlich wer er ist!?! Antworten


Steve Kirschbaum

21.09.2009, 19:21 Uhr
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Ist ja schon interessant, alle die hier in ihren Kommentaren die Handlung mit abgesperrten Bahnhof Bassersdorf gutheissen, würden ja lauthals und am meisten fluchen wenn sie an den Bahnhof kämen und er wäre abgesperrt! Soviel mal wieder zum Thema verlogene Schweizer!!! Antworten


Hans Frei

21.09.2009, 19:03 Uhr
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...wenn Obama kommt, gibts eine Woche Ausgangssperre - nein Spass beiseite, der Aufwand, alle Schachtdeckel und Häuser zu inspizieren wäre zu gross. Ausserdem hätte der Bürgermeister von Bassersdorf ohnehin alles ausgeplaudert - je mehr Geheimnisse, desto mehr wird palavert. Antworten


Lidija Jametti

21.09.2009, 19:03 Uhr
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waere da einer von euren geliebten Eishockeyplayer zugestiegen oder eben ausgestiegen haette keiner von euch was geschrieben. Der Praesident des groessten Nachbarlandes mit allen nur erdenklichen Rohstoffen, wie Gold, Diamanten, Gas und Oel, Kupfer und Alluminium, Platinum, Palladium, die wir brauchen, ist nun mal fuer unsere Industrie wichtig. Braucht ihr denn keinen Arbeitsplatz Antworten


Hans Frigler

21.09.2009, 18:58 Uhr
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Herr Medwedew, herzlich willkommen im Muotatal !!! Antworten


Peter Brun

21.09.2009, 18:32 Uhr
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Bassersdorf also lediglich ein Verladungsort, aber gut genug für eine Sperrung des Bahnhofs! Ist es wirklich zu viel verlangt, die zuständige Person in der Gemeinde vorgängig zu informieren? Offensichtlich sind die Behörden inkl. Polizei sofort überfordert, wenn ein Staatsbesuch ansteht....Hoffen wir nur, dass uns Obama mit dem den USA eigenen übersteigerten Sicherheitsgetue erspart bleibt...... Antworten


Markus König

21.09.2009, 18:26 Uhr
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Jetzt sind wir also schon so weit, dass es nebensächlich ist, wenn der freie Bürger in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Verladestation hin oder her. Das EDA arbeitet im Auftrag der Schweiz und sollte sich doch wohl bewusst sein, dass man irgendwie die Gemeinde miteinbeziehen muss. Frechheit! Antworten


Dario Cavegn

21.09.2009, 18:21 Uhr
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Herr Schnider: Bloss sind in einem anderen Land die Gemeinden nicht der Grundstein des Selbstbestimmungsrechts des Volkes. Bei uns schon. Dass man es sich zum Prinzip macht, dass die Unverletzlichkeit der Rechte der kleinsten Einheit nicht länger gilt und es jedes mal OK ist, wenn ein Heini in Bern Hollywood spielen will, ist einfach zum heulen. Dieses Gehabe ist der Anfang vom Ende des Anstands. Antworten


Albert Inglin

21.09.2009, 18:21 Uhr
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Bruno Schnider@: Welche Staaten meinen Sie? Die mit einer Diktatur? Herrn Zemps Reaktion ist durchaus verstaendlich. Er ist der Vorsteher einer Gemeinde und haette informiert werden muessen. Ein weiterer Fauxpas aus dem Department MCR. Und Thomas Borer hat sich ja in der Vergangenheit auch nicht gerade damit ausgezeichnet, die Schweiz weltmaennisch zu vertreten (i.e. Botschafter in Berlin) Antworten


Markus Berner

21.09.2009, 18:20 Uhr
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Oh der arme Seldwyler-Gemeindepräsident! Kommt mal hohe Besuch in die Gegend, darf er sich nicht mal in Gala stürzen. Oder BR Merz die Show wieder allein abziehen? Immerhin kam mal einer, der auch klein und ein Treppenhüpfer ist. Allerdings mit mehr Format. Ich hoffe, der Gemeindepräsident wird mal zu einem Znüni nach Bern eingeladen. Mit oder ohne Militärparade. Antworten


hein meyer

21.09.2009, 18:15 Uhr
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Für mich absolut verständlich, anscheinend sieht Herr Zemp den Sicherheitfaktor nicht. Wäre jedem bekannt geworden, dass der Russ. Präsident vor Ort sein würde, hätte eine hunderschaft von Polizei zum Schutze aufgeboten werden müssen und Unsummen von Steuergeldern wären verpufft worden. Nicht jeder kann einem Staatsmann die Hand schütteln, auch Sie Herr Zemp nicht, drückt etwa da der Schuh? Antworten


Ruedi Lais

21.09.2009, 18:13 Uhr
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Der Grund ist ein einfacher: Es gibt im Flughafen-Bahnhof kein Abstellgleis, auf dem ein Sonderzug hätte warten können. Aus dem gleichen Grund musste die S16 jahrelang nach Bassersdorf fahren und 20 Min. später leer wieder zurück. Da die Gemeinde Bassersdorf sich weigerte, für diese zusätzliche Verbindung zu bezahlen, war der Zug abgeschlossen. Heute braust die S16 in Bassersdorf durch. Antworten


Alexander Meier

21.09.2009, 18:05 Uhr
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...der wohl immernoch zweitmächtigste mann der welt ist zu besuch und ein gemeindepräsident erwartet eine voranmeldung, dass er informiert wird... herr zemp: schon mal was von geheimhaltung von transportrouten gefährdeter personen gehört? Antworten


Ernesto Reiner

21.09.2009, 18:04 Uhr
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Wenn sich bei einem Staatbesuch derartige Probleme auftun wäre es besser, darauf zu verzichten. Bevor aus solchen Ländern Staatsoberhäupter empfangen werden, sollten diese zuerst einmal die Menschenrechte achten. Uns wird laufend vorgeschrieben, wie wir die ausländische Menschen zu behandeln und zu beschenken haben. Andere Staaten machen diesbezüglich wenig bis nichts. Im Gegenteil bei Meinungsäusserungen müssen sie sogar um Ihr Leben zittern (...). Antworten


Sophie Clerc

21.09.2009, 17:58 Uhr
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Respektlos? Was glauben denn Sie ... Dass man Ihnen im voraus kommunizieren sollte, wann und wo Herr Medwedew umsteigt? Ort und Zeit, na klar... à la Minute! Zeitplan, Fahrplan, alles... Damit jeder im Bild ist. Wer da beleidigt ist ist naïv, und hat keine Ahnung, was die Polizei hier leisten muss. Respektlos ist höchstens Ihr Mail. Antworten


Stefan Meyer

21.09.2009, 17:45 Uhr
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Eine 25 Minütigen Sperrung des Bahnhof Bassersdorf ist doch jedem zumutbar. Es geht um die Sicherheit des Russischen Präsidenten. Antworten


Franz Karl

21.09.2009, 17:41 Uhr
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lächerliches reaktion eines gemeindepräsidenten! mehr ist dazu nicht zu sagen.. Antworten


Ernst Pauli

21.09.2009, 17:41 Uhr
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@Walter Kuhn: Schon mal was von Davos und dem Weltwirtschaftsforum oder so gehört. Absperrungen sind üblich und haben nicht spezielles mit Russland oder der unterstellten Mafia zu tun. Auch Blocher liess sich von Bodyguards begleiten, im Gegensatz zu BR Leuenberger, den man wirklich selten mit Leibwache trifft, weder beim Posten noch im Theater. Antworten


Martin Gast

21.09.2009, 17:41 Uhr
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Wenn Herr Zemp sich in den Tagen vorher ein wenig im AvecShop am Bahnhof Bassersdorf umgehört, und er 1 und 1 zuzammengezählt hätte, wäre er wohl drauf gekommen was da läuft. Es war ja deklariert worden, dass am 21.7.09 ein "offizieller Anlass" stattfindet... Also Herr Zemp, ein wenig mehr aufpassen was läuft im Dorf, dann brauchen Sie nicht so zu poltern. Freundliche Grüsse Antworten


Bruno Schnider

21.09.2009, 17:16 Uhr
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Es gibt höherrangige Interessen als die Befindlichkeiten eines Gemeindepräsidenten. In jedem anderen Staat werden derartige Sicherheitsvorkehrungen problemlos akzeptiert. Die Schweiz muss ganz im "bismarkschen" Stil Aussenpolitik betreiben. Thomas Borer z.B. gibt dies immer wieder zu erkennen. Wir müssen endlich aus dieser Spielgruppenmentalität der vergangen Jahre herauskommen! Antworten


Mario Antonelli

21.09.2009, 17:06 Uhr
Melden

Herr Zemp ärgert sich völlig zurecht. Die Infozettel am Bahnhof waren keine Zettel der Gemeinde sondern SBB-Zettel, welche die Sperrung der Parkplätze ankündigten. So was würde ich eher bei einer Reinigung erwarten. Als aber heute morgen Polizei und alles mögliche da stand, erfuhr ich nicht mal auf Nachfragen den Grund. Die Gemeinde offiziell zu informieren wäre nichts als anständig gewesen! Antworten


Kurt Dolder

21.09.2009, 16:37 Uhr
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Die gesamte Umgebung von Bassersdorf wusste um den Zwischenhalt Medwedews heute zwischen 11 bis 13 Uhr, nur der Gemeindepräsident ist immer noch mit dem Mailprogramm beschäftigt. Tipp: zwischendurch aus dem realen Fenster sehen. Antworten


Walter Kuhn

21.09.2009, 16:34 Uhr
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Russische Kolonie? Mafioso, der über dem Staat steht? Würde es unserem Bundesrat einfallen, bei einer Russlandreise ganze Bahnhöfe schliessen zu lassen? Antworten


Beat Zahnd

21.09.2009, 16:26 Uhr
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Wer ist dieser Herr Zemp? Offenbar hat er keine Ahnung was in seiner Gemeinde läuft. Hoffentlich landet sein Mail im Spam-Filter. Antworten


Ernst Pauli

21.09.2009, 16:24 Uhr
Melden

Franz Zemp (FDP) hat die Chance benutzt, der "Linken" Camlmy-Rey eins auszuwischen. Offenbar hätte er gerne Medwedew die Hand geschüttelt. Pech gehabt. Antworten


Marco Henzer

21.09.2009, 16:22 Uhr
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Staatsbesuche sind in der Schweiz immer ein Problem. Das Demokratie- und Gleichheitsverständnis ist in der Schweiz so ausgeprägt, dass jeder einen Staatspräsidenten eines anderen Landes am liebsten duzen und zu sich nach Hause einladen würde. Andererseits kommen solche VIP's nur, wenn sie ein entsprechendes Sicherheitsdispositiv vorfinden und sind sich gewohnt, dass alles abgesperrt wird. Antworten


urs keller

21.09.2009, 16:20 Uhr
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Ein Staatsbesuch in der Schweiz ist für die Freundschaft Russland -Schweiz da,fürs andere haben wir die Völkergemeinschaft wie UNO und Diplomatie.Wir sind immer noch ein neutrales Land. Antworten


Roli Meier

21.09.2009, 16:20 Uhr
Melden

Wenn unsere BR wieder grosse Politik spielen dürfen, steht unsereins wieder hinten an. Man weiss ja unterdessen zu Genüge, wem sich unsere Regierung verpflichtet fühlt. Kleiner Tipp: Das Volk ist es nicht. Antworten


Werner Meier

21.09.2009, 16:11 Uhr
Melden

@Franz Zemp: Wenn Sie sich unter uns Normalos auf dem Bahnhof bewegen täten, wüssten Sie seit einiger Zeit, dass der Zugang heute eingeschränkt war. Immerhin schön, dass Sie noch den Weg zum Bahnhof kennen. Antworten


Peter Bieler

21.09.2009, 15:45 Uhr
Melden

Tschüss Bürgerrechte! Tschüss Menschenrechte! Wegen einem einzelnen Menschen darf ich mich nicht mehr frei bewegen... Danke, oh Du hochgelobte Demokratie! Antworten


Simone Wehrli

21.09.2009, 15:44 Uhr
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Gemäss Herr Zemp war die Gemeinde Bassersdorf nicht über den "Besuch" informiert. Allerdings wurden die Pendler / Passanten des Bahnhofes seit etwa einer Woche mit offiziellen Plakaten der Gemeinde darauf aufmerksam gemacht, dass am 21. September aufgrund eines offiziellen Anlasses der Parkplatz gesperrt sei sowie auch der Shop zwischen 11 und 13 Uhr nicht geöffnet hat.... Antworten


Michael Nontscheff

21.09.2009, 15:40 Uhr
Melden

Frechheit! Antworten


roman peter

21.09.2009, 15:38 Uhr
Melden

Herr Zemp - mit Verlaub - das minimale wäre eine Entschuldigung gewesen! An Ihrer Stelle sollte die Gemeinde Bassersdorf sämtliche Bundessteuern auf einem Sperrkonto einfrieren bis man wieder ernst genommen wird. Zudem sollte man der SBB Wegzoll verrechnen, denn diese war ganz sicher instruiert und hat ganz einfach einen wichtigen Kunden (Gemeindebürger von Bassersdorf) wie Dreck behandelt!CR weg! Antworten



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