Zürich

Prozess Vasella gegen Kessler nach Eklat abgebrochen

Der Tierrechtsaktivist Erwin Kessler stand in Bülach wegen Ehrverletzung vor Bezirksgericht. Kaum hatte er sein Plädoyer begonnen, verliess er den Saal.

Der Kleine gegen den Grossen: Tierrechtsaktivist Erwin Kessler (l.) wurde von Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella wegen Rufschädigung angezeigt.

Der Kleine gegen den Grossen: Tierrechtsaktivist Erwin Kessler (l.) wurde von Novartis-Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella wegen Rufschädigung angezeigt.
Bild: Keystone

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Das Gericht hat noch kein Urteil gefällt. Die Richter wollen erst das 170-seitige Plädoyer des Angeklagten Erwin Kessler lesen und dann entscheiden. Der Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT) hatte zuvor sein Material eingepackt und war gegangen. Dies, weil ihm das Gericht die Vorführung eines Videos verwehrt hatte. Kessler ist von Novartis (NOVN 51.35 0.69%) und ihrem Verwaltungsratspräsidenten Daniel Vasella wegen Ehrverletzung angeklagt.

Als Reaktion auf einen Anschlag auf Vasellas Tiroler Ferienhaus im Sommer letzten Jahres warf Kessler diesem Abzockerei und Novartis Tierquälerei vor. Die Kläger wiederum hielten Kessler vor, dass er sie mit Hitler und dem Naziregime vergleiche. Das sei «krass rufschädigend», sagte Novartis-Anwalt Thomas Meyrat. Dabei setze Kessler Tierquälerei mit dem Holocaust auf eine Stufe. Er solle deshalb wegen Verleumdung verurteilt werden. Das Gesetz sieht dafür eine Geld- oder Freiheitsstrafe vor.

«Verurteilung nur, weil Gegenseite zu mächtig» sei

Kessler nahm den Prozess zum Anlass, seine Sicht zu Tierversuchen darzustellen. Verbrechen gegen Tiere seien mit Verbrechen gegen Menschen gleichzusetzen. Die meisten Tierversuche seien unnötig. Grundsätzlich gelte: «Ich distanziere mich nie von meinen Äusserungen.» Mit dem Anschlag habe er nichts zu tun. Auch beim Hitler-Vergleich gehe es nicht um Vasella. Er hielt fest, dass er mit dem Abzocker-Vorwurf die öffentliche Meinung hinter sich habe. Sollte er in diesem Fall verurteilt werden, dann nur deshalb, weil die Gegenseite zu mächtig sei. Angesichts der verwehrten Videovorführung sei ein allfälliges Bülacher Urteil ohnehin nichtig.

Kessler hatte gedroht, wenn ihm die Vorführung des Videos verwehrt werde, wolle er bis zum nächsten Tag weiterplädieren. Das Gericht liess sich nicht auf diese Forderung ein. Dies auch, weil unklar sei, in welchem Zusammenhang die Filme mit dem vorliegenden Fall stünden. Die Richter würden sich die Videos anschauen, wenn sie sich mit der Verteidigungsschrift befassten. «Es ist meine Sache, was ich vortrage», entgegnete Kessler. Er warf den Richtern Willkür und Verfahrensmängel vor. Schon einmal war das Bezirksgericht Bülach in einem Kessler-Fall wegen Verfahrensmängeln verpflichtet worden, einen Prozess zu wiederholen.

Bülach als Gerichtsstand

Der aktuelle Fall steht in keinem direkten Zusammenhang mit dem Bezirk Bülach. Doch das Bundesgericht wollte, dass Prozesse gegen Kessler am gleichen Ort stattfinden sollen. Die Wahl fiel auf Bülach. So wurde auch das letzte Verfahren Ende Januar in Bülach verhandelt. Das Urteil des Bezirksgerichts Bülach wegen Rassendiskriminierung hat Kessler ans Obergericht weitergezogen. Dessen Entscheid steht noch aus.

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Erstellt: 25.08.2010, 22:42 Uhr

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43 Kommentare

Christian Keller

25.11.2010, 18:31 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Der Vorwurf der Tierquälerei trifft zu, denn Novartis führt in grossem Stil Tierversuche durch und zwar, sobald der Boden in der Schweiz zu heiss wird, im Ausland wo die Gesetze lascher sind. Ganz Unrecht hat Kessler nicht, aber seine Mittel sind zur Durchsetzung seiner Ziele ungeeignet. Antworten


Max Marillo

27.08.2010, 16:12 Uhr
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Nein Herr Meierhans, weder arbeite ich in der Pharmabranche noch habe ich ein Problem mit Tierschutz. Aber dafür umsomehr mit grössenwahnsinnigen, unanständigen Fanatikern jeglicher Couleur. Antworten


markus meierhans

27.08.2010, 15:01 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Herr Marillo sind sie etwa Mitarbeiter bei der Novartis, oder haben ein persönliches Problem mit dem Tierschutz? Ich hoffe, dass sie, oder ihre Nachkommen, nie solche Qualen über sich ergehen lassen müssen wie es die Tiere in den Versuchlabors der Novartis erleiden. Jedes Lebewesen hat Anrecht auf Unversehrtheit, zumindest sollen wir ernsthaft dafür streben. Antworten


Max Marillo

27.08.2010, 14:32 Uhr
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Kessler ist ein Feigling, der einen wegen Lappalien verklagt und dann seinen Anwalt vorschickt und einem nicht mal persönlich ins Gesicht sehen kann. Selbst erlebt. Hier ist er nur aufgetaucht, weil er wusste dass ein Prozess gegen Vasella Medienaufmerksamkeit erregt. Antworten


Hanspeter Niederer

26.08.2010, 21:28 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Gibt es einen Schmerz, den Tiere empfinden und einen Schmerz, den Menschen empfinden? Ich hoffe, viel mehr Menschen beginnen bald, ihren Grössenwahn den Tieren gegenüber abzulegen. Es gibt keine überlegene Art, es gibt nur unterschiedlich geformte Lebewesen. Immerhin ist der Mensch das einzige Lebewesen, der es fertig bringt, seine Lebensgrundlage zu zerstören. Und das als "Krone der Schöpfung" Antworten


Rene Frisch

26.08.2010, 19:52 Uhr
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Vasella ist als Novartis-Chef mitschuldig, dass Tierversuche gemacht werden. Dass Tierversuche keine Tierquälerei sein sollen ist ein schlechter Witz. Zudem sind Tierversuche überhaupt nicht nötig: Der medizinische Fortschritt ist grösstenteils klinischen Studien zu verdanken. Es gibt immer mehr Möglichkeiten mit menschlichen Zellen und chemische Verfahren. Wann sind Tierversuche endlich verboten? Antworten


Eliah Giezendanner

26.08.2010, 18:56 Uhr
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Es ist verwerflich, wenn ein Gericht mit dermassen repressiven Mittel gegen Leute vorgeht, die sich mutig im Kampf gegen die Ausbeutung der Tiere zum Wohle unserer Gesellschaft befinden und sich gegen Ungerechtigkeiten wehren. Tötet man einen Menschen, ist das hochkriminell. Tötet einer Millionen von unschuldigen Lebewesen ist das Wirtschaftlichkeit. Und der Staat schützt noch solche Vergehen! Antworten


Anton Stroppel

26.08.2010, 18:05 Uhr
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Was soll das denn es kann doch nicht sein die Vorführung verboten wurde Das ist was Novartis niemandem zeigen das sie obwohl es bereits öfter bessere Methoden gibt man trotzdem bei Tierversuchen bleibt nur weil diese billiger sind. Novartis ist zu geizig alternative Methoden zu benutzen weil es etwas mehr kosten würde. Antworten


Marco Conti

26.08.2010, 17:00 Uhr
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Dieser Kessler ist echt eine Witzfigur. Peinlich und einfach nur widerwärtig, wie er sich selber über alle anderen stellt mit seinem arroganten Getue. Steckt den Typen endlich in den Knast. Antworten


Jacques Zimmer

26.08.2010, 16:55 Uhr
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Wieso hat Herr Vasella überhaupt Zeit, einen harmlosen Tierschützer vor Gericht zu ziehen? Sollte er bei einem Jahreslohn von Fr. 40'000'000.-- nicht lieber arbeiten? Antworten


Bruno Elsasser

26.08.2010, 16:22 Uhr
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Sehr geehrter Herr Magno , sehr geehrter Herr Karrer , bzw. liebe weitere Pharma Konzern PR Mitarbeiter von Agenturen die von Novartis übermässig bezahlt werden. Ich hoffe sehr, dass Sie beide nie unter solchen Umständen gehalten werden wie die vielen Tiere in unserem "Tierschutz"-Land ! Danke für Ihren Mut Herr Kessler . Wir sind leider keine Vegetarier, im Gegenteil grosse Fleich- und BBQ Fans! Antworten


Kurt Gsell

26.08.2010, 15:41 Uhr
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@ Kurt Hauser: Mut und Dummheit sind Zwillingsbrüder. Wenn man sich nur noch selber schadet ..... Antworten


Daniel Jegge

26.08.2010, 14:48 Uhr
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Es ist tragisch was sich die Industrie im Namen der sog. gutgemeinten Gesundheit erlaubt. Scheinbar ist das ein Freipass um tun und lassen können was einem immer gefällt . Die Gier nach Geld und Macht des Menschen ist grenzenlos, Ich hoffe, dass Herr Kessler Recht bekommt und weiterhin die Kraft hat, vielen Menschen die Augen zu öffnen in Bezug auf die Ungerechtigkeit der Tiere und Tierquälereien. Antworten


Georg Stamm

26.08.2010, 14:32 Uhr
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Ich finde es gschämig, dass so ein Multimillionär und Industriekapitän wie Vasella sich zu einer Klage gegen einen hinreissen lässt, der formal gelegentlich über die Stränge schlägt, inhaltlich aber beispielhaft ethisch ist. Das zählt und nicht ob man sich "korrekt" ausdrückt. Man kann juristisch "korrekt" die grössten Lausbubereien machen. Die letzten Jahre haben's gezeigt. Antworten


Tobias Lienhard

26.08.2010, 13:51 Uhr
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Der Fleischesser ist von seiner Raubtiernatur her falsch und hinterhältig. Die freundlichen Gesichter sind nur Fassade. Herr Kessler ist eines der wenigen reinen Wesen auf unserem Planeten. Ich wünsche ihm nur das Beste für diesen Prozess und alle weiteren Unterfangen. Antworten


sonja fuchs

26.08.2010, 13:49 Uhr
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@ Alejandro Magno Der Name sagt es schon, wahrscheinlich Stierkämpfe usw. Bravo Herr Kessler wenn möglich nur weiter so, und was heisst schon der Vatikan, die sollen zuerst Ihre Leichen die sie im Keller haben Begraben Antworten


GAbriela Rickli-Gerster

26.08.2010, 13:34 Uhr
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Hätte das Bezirksgericht Bülach auch Herrn Vasella das Zeigen eines Films verboten? Werde das Gefühl nicht los, dass man hier mit verschiedenen Massstäben misst. Wenn es Gerechtigkeit gibt - irgendwann vielleicht mal - werden sich wohl einige schämen, entwerder das Tierleid nicht erkannt zu haben oder Menschen wie Erwin Kessler nicht geholfen zu haben, das Leid zu stoppen oder zu lindern. Antworten


Jürg Schmid

26.08.2010, 13:19 Uhr
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@Alejandor Magno: Die einen schleimen sich bei Vasella ein, andere bei Kessler. Auch wenn letzterer keine gutbezahlten Stellen zu vergeben hat. Antworten


Heinz Hager

26.08.2010, 12:52 Uhr
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Wenn Herr Kessler sachlich bliebe und nicht alles in einen Topf werfen würde,hätte er meine Hilfe und sicher eine Mehrheit hinter sich.Gerade wenn es um Herr Vasella geht.Ist dieser doch sehr umstritten.Aber in erster Linie wegen seinen immensen Bezügen.Wer so radikal vorgeht wie Herr Kessler oder die Täter im Tirol,schadet sich nur selber.Da herrscht einfach nur Unverständnis. Antworten


Theo Morger

26.08.2010, 12:49 Uhr
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dieser vemeintliche tierschützer kessler stellt sich mit seinen provokativen aussagen ja immer wieder ins rampenlicht. er gehört in die selbe kategorie wie religiösen extremisten. seine ungeheuerlich menschenverachtenden aussagen anlässlich des schrecklichen todes der zwei fischer am bürkliplatz sprechen für sich. schade dass man ihn deswegen nicht einklagen und zu fronarbeit verurteilen kann. Antworten


Anne Scherrer

26.08.2010, 12:38 Uhr
Melden

Bravo, Herr Kessler. Was tagtäglich mit Tieren passiert, - welche nicht weniger "Wert" sind als wir - ist ein verbrechen, Punkt. Antworten


Ivan Casale

26.08.2010, 12:03 Uhr
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Wer Tiere mit Menschen gleichsetzt - als Prinzip; kann ich nicht ernstnehmen. Entweder können wir dann alle Menschenrechte und Sozialeinrichtungen auflösen oder Schweine in städtische Wohnungen einquartieren und einen Lohn zahlen für's Eierlegen (Hühner z.B). Ich vermute bei extremen Tierschützern sowieso genug Gewaltpotenzial um sie vorsorglich in Verwahrung zu nehmen. Antworten


Franziska Widmer

26.08.2010, 11:51 Uhr
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Erinnert mich an den Zweikampf von Frank A. Meier gegen Christoph Mörgeli. Man schaut leicht angeekelt zu, ohne für den einen oder andern Partei zu ergreifen, weil beide geltungssüchtige Trotzköpfe sind ... Antworten


Andy Wöllner

26.08.2010, 11:36 Uhr
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Herrn Vasella sei Dank, dass er als vermögender Mann die längst fällige Investition tätigt, welche es ermöglicht, den agitatorischen und im höchsten Masse unanständigen Erwin Kessler in den Senkel zu stellen. Man darf und soll den Tieren vorzüglichen Schutz bieten und allfällige Delinquenten bestrafen. Das rechtfertigt aber Kesslers miserables Benehmen in keiner Weise. Strafe soll sein! Antworten


Dani Meier

26.08.2010, 11:18 Uhr
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Dass ein Multi wie Novartis gegen eine Privatperson klagt, sagt einiges aus. Goliath gegen David oder viel Geld wird wohl immer Recht kriegen? Ein Manager einer Weltfirma lässt sich provozieren. Armer Herr Vasella! Antworten


Konrad Schläpfer

26.08.2010, 11:18 Uhr
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@ Boban Zeindler Sie sind als der Meinung es müsste mehr Menschen geben die die Meldung über zwei tötlich verunglückte Fischer mit dem Satz kommentieren " Zwei Mörder weniger " Da kann ich nur sagen arme Menscheit. Antworten


Martin Waeber

26.08.2010, 11:02 Uhr
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@C. Dürig. Herr Kessler hat den Tod von zwei Fischern nach einem Autounfall begrüsst. Verdient er dafür auch ein Bravo? Antworten


Reto Lippold

26.08.2010, 11:00 Uhr
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Ich finde die Kommentare hier insgesamt sehr treffend. Wer etwas erreichen will, muss glaubhaft bleiben und darf sich nicht zur Lachnummer machen. Andererseits darf der Anschein nicht aufkommen, es gelte in unserem Land die Gleichung Geld = Gerechtigkeit. Herr Kessler sollte sich mässigen mit seinen Äusserungen und Auftritten und Herr Vasella sollte sich mässigen mit seinem Einkommen... Antworten


Anne Scherrer

26.08.2010, 10:48 Uhr
Melden

Bravo, Herr Kessler. Was tagtäglich mit Tieren passiert, - welche nicht weniger "Wert" sind als wir - ist ein verbrechen, Punkt. Antworten


Fred Büchi

26.08.2010, 10:39 Uhr
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Nur Mut, lieber Erwin Kessler, Sie werden gewinnen - wenn nicht vor Gericht, so einmal mehr moralisch wie so oft. Wer Menschenrechte einfordert, muss dasselbe bei Tieren tun, will er/sie glaubwürdig bleiben. Wer dies nicht tut, lässt vielleicht eine masochistische Ader erkennen. Antworten


Paul Thürig

26.08.2010, 10:37 Uhr
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Schade,dass Herr Doktor Erwin Kessler nicht mehr Spitzengefühl an den Tag legt.Mit dieser provokativen Art verliert er immer mehr Symphatisanten! Antworten


Bruno Bänninger

26.08.2010, 10:34 Uhr
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Es erstaunt immer wieder, wie intelligente Menschen auf plumpe Provokationen von Fanatikern reagieren. Ob der selbsternannte Tierschützer mit seinen Provokationen den Tieren oder hauptsächlich sich selbst hilft indem ihm persönlich nur so die gesuchte, permanente Medienpräsenz garantiert ist? Vielleicht sollte emotionslos, in aller Ruhe und Gelassenheit darüber nachgedacht werden. Antworten


Kurt Hauser

26.08.2010, 10:12 Uhr
Melden

Herr Kessler ist SEHR mutig, da Vassella auch noch den Vatikan hinter sich hat! Antworten


Daniel Christen

26.08.2010, 10:04 Uhr
Melden

Grossen Respekt vor Herrn Kessler ! Ein Mann der sich kompromislos gegen Geld, Macht und Tierquälerei einsetzt und sich dann von gleichgültigen Zeitgenossen als Lachnummer beschimpfen lassen muss - in was für einer Welt leben wir......... Antworten


Jacques Zimmer

26.08.2010, 09:58 Uhr
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Tatsache ist, dass Herr Vasella seine Fr. 40'000'000.-- pro Jahr auch mit dem massenhaften Leid von unschuldigen Versuchstieren "verdient". Weniger klar ist, warum Vasella bei seiner für Novartis so ungeheuren Wichtigkeit bei einem STUNDENlohn von Fr. 16'000.-- (!!!) überhaupt Zeit findet, um gegen einen harmlosen Tierschützer sinnlose Prozesse zu führen. Antworten


Johannes Fischer

26.08.2010, 09:54 Uhr
Melden

Wie richtig Vasella mit seiner Klage liegt, zeigt das arrogante Verhalten des selbsternannten Propheten Kessler. Sein Fanatismus schadet einer Sache, über die man sicher sprechen kann oder je nach Umständen muss, aber nicht so. Antworten


Paul Grimm

26.08.2010, 09:51 Uhr
Melden

Kessler hat völlig recht . Es geht nicht nur um Abzockerei und Tierquälerei . Mit dem Teufelskreis Medikamente -Nebenwirkungen - Auswirkungen der Nebenwirkungen - Medikamente - usw., wird langsam aber sicher auch die Menschheit vergiftet . Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit was sich die Pharma und ihre Verantwortlichen leisten . Antworten


Mark Gabe

26.08.2010, 09:47 Uhr
Melden

Kessler ist doch schon lange nicht mehr ernst zu nehmen. Es geht Ihm nur noch um sein grenzenlos riesiges Ego. Und das schlmmste ist, dass er von Spendengeldern lebt und diese vor allem auch in seinen unzähligen, teilweise tierschutzsachfremden Verfahren verpulvert. Eine Gerichtsverhandluing ist kein Videoabend und vor allem keine Plattform für seinen fanatischen Ansatz von "Tierschutz". Antworten


Christian Dürig

26.08.2010, 09:17 Uhr
Melden

Bravo, Herr Kessler. Antworten


Maria Frey

26.08.2010, 09:00 Uhr
Melden

Na hallo- es ist immer das Gleiche > die welche Macht haben regieren die Schweiz. Dazu kommt noch dass die heutigen Richter keinen Mut mehr beweisen und auch Beweisunterlagen nicht zulassen obwohl solche von Bedeutung wären. Klar Vasella zahlt hohe Steuern wovon Staatsangestellte lohnmässig profitieren. Herr Kessler nur nicht aufgeben und zeigen Sie diesen Tierquälern die Zähne. Viel Erfolg! Antworten


Alejandro Magno

26.08.2010, 08:56 Uhr
Melden

Wer solche Vergleiche macht, kann man nicht ernst nehmen. Herr Kessler ist für mich eine totale Lachfigur. Ich habe ihn kürzlich im Zug gesehen und mich aufgeregt darüber, wie sich gewisse Leute gleich bei ihm 'eingeschleimt' hatten. Antworten


Boban zeindler

26.08.2010, 08:56 Uhr
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Wenn es doch nur mehr Menschen geben würde wie Kessler, wäre die Welt ein besseres Plätzchen. Ausserdem verlor Kessler schon viele Male vor CH Gerichten doch jedesmal bekam er im Nachhinein Recht von einer höheren Instanz! Als CH schäme ich mich, dass Kessler vor Gericht gezerrt wird wegen sowas, anstatt die Pharmamultis wegen begangenen Massenmordes und Schändung von Lebewesen!!! Antworten


Franz Karrer

26.08.2010, 08:17 Uhr
Melden

Herr Kessler wird immer mehr zur Lachnummer den immer weniger Ernst nehmen. Den Tieren ist da leider wenig geholfen - eher das Gegenteil ist der Fall. Antworten



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