Zürich
Ungeduldige riskierten wegen Stau ihr «Billett»
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Beim Ende der kantonalen Autobahn A 50 in Glattfelden ereignete sich gestern ein Verkehrsunfall mit Blechschaden. Kurz nach 8.30 Uhr konnte ein Autolenker nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf eine stehende Fahrzeugkolonne auf. Der Wagen vor ihm – ein Smart – wurde durch den Aufprall nach vorne geschoben, touchierte seitlich einen Schwertransporter und blieb arg demoliert auf der Fahrbahn stehen. Der Fahrer blieb unverletzt, am Kleinwagen entstand massiver Sachschaden.
Weil der Crash unmittelbar beim Autobahnende passiert war, staute sich der Verkehr am Montagmorgen rasch in beide Richtungen. Auf der Umfahrung Glattfelden kam es daraufhin zu unschönen Szenen, wie Augenzeugen übereinstimmend berichten. Mehrere der auf der Autobahn stehenden Automobilisten wollten nicht länger warten. Sie wendeten unvermittelt ihr Fahrzeug und fuhren in Gegenrichtung über die eigentliche Autobahneinfahrt raus. Die Kantonspolizisten vor Ort konnten nicht reagieren, sie waren mit der Sicherung der Unfallstelle beschäftigt.
Es droht eine Verzeigung
Ungeduldige Autolenker, die in falscher Fahrtrichtung die Autobahn wieder verlassen? Werner Schaub von der Medienstelle der Kantonspolizei hat für solches Verhalten kein Verständnis. Das Wenden und Rückwärtsfahren auf der Autobahn und den Einfahrten sei gemäss Strassenverkehrsgesetz strikt untersagt. Wer sich nicht daran halte, müsse mit einer Anzeige wegen grober Verkehrsregelverletzung rechnen. Fehlbaren Lenkern drohen Freiheitsstrafen, Bussen und der Ausweisentzug.
Wer nach einem Unfall im Stau stehe, solle die Nerven behalten, betont die Polizei. Auch dann, wenn die nächste Ausfahrt nur wenige Hundert Meter entfernt liegt. Das Ausscheren aus stehenden Kolonnen und das Wegfahren auf dem Pannenstreifen seien in jedem Fall zu unterlassen. Es könnten jederzeit weitere Rettungsfahrzeuge nahen.
Nachtrag: Rund 30 Minuten nach dem Unfall war die Unfallstelle geräumt, und der Verkehr rollte wieder. (dns)
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Erstellt: 16.03.2010, 04:00 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


