Zürich

Zürcher Nachtflugsperre macht Airlines nervös

Das Beispiel des letzte Woche zu spät gelandeten Edelweiss-Airbus zeigt: Ohne Toleranz des Flughafens wären 160 Passagiere gerädert in Zürich angekommen.

Landete zu spät in Kloten: Flieger der Edelweiss. (Bild: Keystone )

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Das Gesetz ist klar: Ohne stichhaltige Gründe dürfen Linienflugzeuge in Kloten seit dem 29. Juli nach 23 Uhr nicht mehr landen. Für Verspätungen gibt’s eine Toleranz bis 23.30 Uhr. Eine Edelweiss-Maschine hatte letzte Woche bisher als einzige eine Ausnahmebewilligung erhalten und durfte um 23.47 Uhr noch landen. Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will nun klagen.

Gemäss Edelweiss-Chef Karl Kistler stecken die Airlines in einer sehr schwierigen Lage. «Uns liegt viel daran, die Nachtruhe der Anwohner zu schützen», sagt er. «Aber wir sorgen uns auch ums Wohl unserer Passagiere.» Laut Kistler hätten die 160 Passagiere letzte Woche eine Tortur über sich ergehen lassen müssen, wenn der Flughafen nicht tolerant gewesen wäre. Hätte das Flugzeug in Faro nicht mehr starten dürfen, hätten die Passagiere in einem Hotel übernachten müssen.

Kosten von 20'000 Franken

«Ob wir allerdings um 21 Uhr für alle ein Bett gefunden hätten, ist gar nicht sicher», sagt Kistler. Damit der Airbus um sechs Uhr morgens in Kloten hätte landen können, hätte die Maschine morgens um halb vier in Faro – wo die Leute um diese Zeit auch noch schlafen – starten müssen. Die Passagiere hätten ihr Hotel also bereits um 1 Uhr wieder verlassen müssen. Ein Riesenstress für Crew und Passagiere sowie Übernachtungskosten von rund 20'000 Franken. Kistler ist im Namen seiner Passagiere froh, dass der Flughafen «gesunden Menschenverstand» hat walten lassen.

«Uns geht’s nicht um die 20'000 Franken», sagt Kistler. «Sondern um das Wohl der Gäste und um das Problem des enormen, aber unnötigen Drucks, unter dem die Flugkapitäne stehen.» Jede Verspätung, die ein Flugzeug einfängt, steigere diesen Druck – auch wenn die Verspätung an die nächste Crew weitergegeben wird. «Druck aber ist in der Fliegerei gefährlich», sagt Kistler. Zudem: Wenn ein Flugzeug erst am nächsten Morgen nach Zürich zurückkommt, starten die neuen Rotationen bereits mit Verspätung. Im Falle des verspäteten Flugs letzte Woche sorgte ein Gewitter mit heftigen Blitzen in Venedig dafür, dass der Airbus aus Sicherheitsgründen nicht betankt werden durfte.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.08.2010, 15:59 Uhr

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60 Kommentare

Hans Meier

22.09.2010, 03:18 Uhr
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Um 23:00 Uhr gilt Nachtflugverbot, Aushahmen bis 23:30 Uhr. Jetzt wurde 23:47 Uhr bewilligt. Ab wann gilt die Nachtflugverbotsgrenze?? Meine Damen und Herren, Innerorts gilt 50 km/h plus 5 km/h. Ab dann wird man zur Kasse gebeten. Pro Minute Fr. 1'000.- sollte auch der Fluggesellschaft ab 23:00 Uhr aufgebrummt werden. Mit Garantie wird es ohne Ausnahmen, ab 23:00 Uhr sehr ruhig sein. Antworten


ernst spirig

16.08.2010, 20:14 Uhr
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Wenn ein Grenzübergang abends geschlossen wird, habe ich das zu akzeptieren.Ich kann nicht verlangen,nur weil ich verspätet losfahre, man soll mich durchlassen. Das Ewige umgehen von Gesetzen, und somit Gesetzesbrüche( per gesundem Menschenverstand), kann nicht geduldet werden, Punkt!!! E.Spirig Antworten


Werner Gnos

16.08.2010, 13:14 Uhr
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Eine Schande für den Bürgerprotest. Es ist eine Ausnahme wert, einer Schweizer Flugairliner zulassen. In der Notsituation für 160 passagiere heimzufliegen statt in einem fremden Land herumsitzen. Lieber so als abstürzen. Bitte um Menschenverstand ! Antworten


Franz Karrer

16.08.2010, 12:53 Uhr
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Auch hier sollte der gesunde Menschenverstand angewendet werden. Sind wir froh nur solche Probleme zu haben. Antworten


Franz Jung

16.08.2010, 10:51 Uhr
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Vollkommen korrekt die Klage. Ab 23.30 Uhr ist Nachtruhe, Toleranz gibt es zwischen 23 und 23.30 Uhr, nicht danach. Und dass Edelweiss die Kosten klein halten will ist auch sonnenklar. Antworten


Rudolf Lienhart

15.08.2010, 19:51 Uhr
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Johann Binder: Gehts Ihnen auch so. Wenn ich sehe und höre wie die Lieben Linken darunter Lehrer von Regensdorf-Watt, sofort zum Telefon greifen, wenn ein Flugzeug später fliegt als normal. Sie sind in die Nähe vom Flughafen gezogen und haben hier ein billiges Reihen Einfamilienhaus gekauft. Der Flugafen war aber schon lange vorher da. Es ist krank was hier abläuft. das ist ein Kindergarten. Antworten


Roger Studer

15.08.2010, 16:17 Uhr
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Die sollten doch mal den Flughafen für eine Woche schliessen. Am besten zu Beginn der Sommerferien oder der Herbstferien, mal sehen wer dann noch nörgelt. Antworten


Jan Kanderal

15.08.2010, 11:20 Uhr
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Kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Eine Frechheit was sich das Forum da wieder erlaubt. Antworten


Yvonne Gamsriegler

14.08.2010, 18:11 Uhr
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@Marcel Roost, bitte nicht gleich alle Flughafen-Anwohner in den gleichen Topf werfen! Ich bin auch eine Flughafen-Anwohnerin und ich kann mit dem ganzen Theater, das durch verschiedenste Anti-Flughafen Gruppierungen veranstaltet wird, auch nichts anfangen. Antworten


Markus Döbeli

14.08.2010, 14:18 Uhr
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Ausnahmebewilligungen nicht erteilen heisst: es fehlen am nächsten Tag einerseits Touristen und Geschäftsleute an ihren Arbeitsplätzen, andererseits Crews und Flugzeuge für die planmässigen Rotationen. Und die Airlines dürfen für die Kosten auch noch abdrücken. Bravo Kanton Zürich, auch so kann man den Hub Zürich-Kloten ganz langsam sterben lassen. Antworten


Urs Müller

14.08.2010, 12:12 Uhr
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Finde den Vorschlag von HP Widmer mit der doppelt so hohen Busse sehr gut. Immer kleinere Kerosin-Reserven, immer kürzere Wendezeiten, immer längere Wartungszyklen. Dass die Reserve bei der geringsten Störung (Wetter, Technik etc.) nicht mehr reicht, hat dann diese Auswirkungen auf die Flugpläne. Weshalb soll man die Billigheimer besser stellen als die seriöser Planenden? Antworten


Gabriela Steiner

14.08.2010, 12:00 Uhr
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Wer in die Nähe eines Flughafens zieht, weiss um eine mögliche Lärmbeeinträchtigung. Nirgendwo ist Bauland billiger zu haben! Liebe Stänkerer, macht uns den Gefallen und verkauft eure Liegenschaften. Liebend gerne heissen wir die neuen Nachbarn mit gesundem Menschenverstand herzlich willkommen! Adieu liebe SchneiserInnen, auf dass ihr uns beim Umzug alle Strassen verstopft! Antworten


André Bürgin André

14.08.2010, 11:37 Uhr
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Keine Nachtflugsperre, dafür eine Gebührenordnung, welche jeden Anwohner süss träumen lässt! Währe doch auch was: 20:00 bis 22:00 verdoppeln, 22:00 bis 23:00 vervierfachen, 23:00 bis 04:00 verzehnfachen, 04:00 bis 05:00 vervierfachen, 05:00 bis 06:00 verdoppeln. Anlässe wie Europameisterschaften und Davoser Forum brächten anstatt Zusatzärger saftige Einnahmen. Antworten


Emil Gross

14.08.2010, 11:07 Uhr
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Wahrscheinlich schieben die intoleranten Menschen, die in der Anflugschneise wohnen noch abwechslungsweise "Nachtwache" , damit sie ja keine verspätete Landung verpassen und sofort empört melden können. Das ist einfach lächerlich, denn wenn es Ausnahmen wie diese sind, sollte der gesunde Menschenverstand auch bei diesen kleinlichen Menschen noch greifen,,,, gell ? Antworten


Urs Weber

14.08.2010, 10:36 Uhr
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"Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will nun klagen". Aber HALLO. Wer war vorher da? Der Flughafen oder das Bürgerforum??? Klar, ein Flugzeug "kann" Lärm machen, aber wer vom "Forum Bürgerprotest" ist noch nie geflogen?Lasst den Menschenverstand walten.Toleranz sollte auch hier GROSS geschrieben werden.Eine Spezial-Erlaubnis gibt die Behörde sicher nicht einfach so raus.Also schlaft weiter gut! Antworten


Heinz Oberholzer

14.08.2010, 08:32 Uhr
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In den Sonderbewilligung steht, wenn hohe Staatsbeamte im Flugzeug sitzen.Sind die Bürger die ihre Ferien verbrachten keine Menschen die landen dürfen? Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost gleicht einem lachenden Esel und sollte sich mal was anderes einfallen lassen.Immer diese Angriffe gegen den Flughafen stinkt dem Bürger und sollte endlich mal aufhören.Millionenstädte haben 24 Std Flugbetrieb. Antworten


erich meier

14.08.2010, 07:51 Uhr
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Der Flugplan soll so gestalltet werden, dass die Ruhezeiten eingehalten werden. Bei Notfaellen oder Verspaetungen soll es selbstverstaendlich moeglich bleiben spaeter zu landen. Antworten


Steve Kirschbaum

14.08.2010, 04:15 Uhr
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Dieses Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost gehört verboten und zwar ziemlich schnell!! Die haben doch keine Ahnung was eigentlich abgeht! Gesunden Menschenverstand walten lassen ist für diesen Verein eh ein Fremdwort! Das kanns echt nicht sein! Nachtflugsperre am Airport Zürich ist einfach lachhaft! Wenn sowas dann sicher nicht vor Mitternacht!!! Antworten


Hansueli Meili

14.08.2010, 03:52 Uhr
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Die Flughafen "Beschuetzer" haben nichts anderes vor als alles abzuwuergen. Wir brauchen in der Schweiz keine Touristen, keinen Finanzplatz, keinen Internationalen Flughafen, keinen Import, keinen Export etc. Nachdem alles erledigt ist lecken wir wieder unsere Wunden und jammern bis zum geht nicht mehr. Aber dann haben die sogenannten Beschuetzer Zeit ihre Gaerten zu pflegen, allerdings ohne Geld. Antworten


Peter Leitner

14.08.2010, 01:00 Uhr
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Leider sind viele (Ost-) Anwohner des Flughafens völlig verblendet. Sie haben jahrelang immer den weiteren Ausbau befürwortet und jetzt sind sie gegen (sinnvolle) Ausnahmen. Haben diese Leute schon einmal daran gedacht, dass Sie auch Lärm bei uns im Limmattal erzeugen, wenn sie mit Auto oder Bahn nach Basel, Bern oder Luzern fahren. Also: Wer's ganz ruhig haben möchte, soll in die Alpen ziehen! Antworten


Daniel Signer

14.08.2010, 00:57 Uhr
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@Erwin Tschuggen und Kollegen: Ist das Ihr Demokratie- und Rechtsverständnis? Nur die, die Ihnen genehm sind bzw. Sie und Ihre Bedürfnisse nicht tangieren, dürfen ihr Recht einzufordern versuchen? Glauben Sie, dass alle Bewohner östlich von Winterthur sich darüber freuen sollen, wenn ihr verbrieftes Recht verletzt wird? Toleranz wird immer nur seitens der Intoleranten gefordert! Sehr interessant. Antworten


Ralf Wedmann

14.08.2010, 00:56 Uhr
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<> <-- Einfach nur traurig. Da kann man nicht einmal mehr richtig sich darüber aufregen – man fasst sich nur an den Kopf und denkt: Wacht auf meine Lieben, wir haben weitaus andere Probleme als ein zu spät gelandetes Flugzeug. Antworten


Hansjörg Blaser

13.08.2010, 23:46 Uhr
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Toleranz und gesunder Menschenverstand sind zwei Tugenden die heutzutage leider nicht mehr sehr ausgeprägt sind. Und wenn man bewusst in eine steuergünstige Gemeinde in der Flugschneise ziehe, darf man sich über die Nachteile nicht beklagen. Jeder währe als Fluggast froh über solch einen Entscheid des Flughafens. Antworten


Anton Stroppel

13.08.2010, 23:25 Uhr
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Ich habe auch schon längere Zeit in einer Flugschneise in der Nähe eines Flughafens gewohnt und finde das Riesen Brimborum einfach nur peinlich zwanzig Minuten plus finde ich vertretbar. Die Personen die sich jetzt beschweren wären die die sich gleichermassen beschwert hätten wenn sie die Passagiere gewesen wäre und der Flug keine Erlaubnis erhalten hätte. Antworten


Nils Leuzinger

13.08.2010, 21:47 Uhr
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Wo bleibt die Verhältnismässigkeit? Ein Töffahrer um halb 3 Uhr morgens ist viel lauter als ein landendes Flugzeug und weckt auch die ganze Nachbarschaft auf. Soll man wirklich ein Flugzeug voller Familien mit Kindern etc. wegen ein paar Minuten Verspätung auf einem portugisischen Flughafen schmoren lassen? Eine hohe Busse (Fr.10'000.- plus) wäre Anreiz genug nicht zu spät in Kloten zu landen. Antworten


Maria Halder

13.08.2010, 21:30 Uhr
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Diese Klage ist laecherlich und kontraproduktiv. Antworten


Marcel Zürcher

13.08.2010, 21:24 Uhr
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@Johann Binder, danke, endlich jemand er auch sein Hirn gebraucht. Ich dacht schon, ich wär aussätzig. Antworten


ueli keller

13.08.2010, 20:15 Uhr
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Der Fall zeigt vor allem, dass es den Verantwortlichen wichtig ist, dass 160 Passagiere, die vom Urlaub zurückfliegen, weniger gerädert (!) nach Hause kommen. Wichtiger als Tausende von Anwohnern, die spätnachts zuhören dürfen, wie die armen Portugal-Heimkehrer noch um viertelvorzwölf landen. Ich finde die Klage angebracht, ich zahle auch eine Busse, wenn ich zu spät losfahre und zu schnell fahre Antworten


Ruedi Lais

13.08.2010, 19:55 Uhr
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Im November 2007 hat das Zürcher Volk eine Nachtruhe von 9 Stunden abgelehnt (ich war Mitglied des Initiativkomitees). Dafür wurde ein Gegenvorschlag mit 7 Stunden Nachtruhe angenommen. Für den Reisekomfort von 150 Touristen sollen nicht 10'000e von Anwohnern auf ihren Schlaf verzichten müssen. Dies hat das Volk klar entschieden, wofür haben wir denn abgestimmt? Antworten


Lars Mehr

13.08.2010, 19:52 Uhr
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Sonst noch Probleme? Wer den 'Fluglärm' nicht aushalten kann/will soll einfach umziehen. Der Flughafen war zuerst da. Und diejenigen, die am meisten jammern sind dann auch noch die, welche 4-5 mal im Jahr mit dem Flugzeug in die Ferien düsen. Sorry, kein Verständis für irgendwelche Klagen. 'Forum Bürgerprotest' - Ich bitte Sie. Probieren sie das mal in Delhi oder so aus! Muhahaha! Antworten


tobias cooper

13.08.2010, 19:41 Uhr
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Minderheiten dürfen und sollen ihre Anliegen anbringen dürfen. Das ist eine Säule unserer Kultur. Dass sich Minderheiten ihre Anliegen rücksichtslos auf Kosten aller durchsetzen, ist bedauernswert und nicht in Ordnung. In diesem Fall sollte die Mehrheit eine Ausnahme machen und den Flughafengegnern ihre wletfremden Ansprüche aberkennen. Antworten


Reto Brechbuehl

13.08.2010, 19:37 Uhr
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Ich habe diesbezueglich nur eine Frage: Was war zuerst da, der Flughafen oder die Haeuser der Fluglaermgegner? Wer also ein Haus gekauft oder gemietet hat, wusste ganz genau, dass der Flughafen in der Naehe ist und dass somit mit Laerm gerechnet werden muss. Punkt und Aus! Antworten


Franz Gastl

13.08.2010, 19:36 Uhr
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Dieses ewige getue. Wenn diese Reklamierer von dem Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost selber im Flugzeug sitzen wollen Sie auch nach Hause. Für mich sind das Füdlibürger, überall etwas auszusetzten. Im übrigen ist es neben einer Bahnlinie schlimmer zu Wohnen 24 Stunden betrieb alle 5 Minten ein Zug ( Strecke Oerlikon- Flughafen) da reklamiert niemand. Antworten


Paul Thürig

13.08.2010, 19:34 Uhr
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Ist doch klar und absolut einleuchtend,dass ein Airbus bei einer nicht verschuldeten Verspätung doch noch laden muss.Alles andere wäre unverantwortlich.Das sollten sich die Scharfmacher vom sog."Bürgerforum" gut hinter ihre Ohren schreiben! Antworten


Urs Dietschi

13.08.2010, 19:32 Uhr
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Was sind 160 Passagiere gegen 20'000 oder 40'000 Anwohner? Reichen 20'000 Franken um die Krankenkosten zu begleichen, die wegen des Fluglärms entstehen? Es ist mehr als an der Zeit auch die heiligen Kuh Fliegerei in einem vernünftigen Rahmen zu sehen und nicht einfach die Mär vom wirtschaftlichen Überleben der Region aufgrund der Fliegerei zu glauben. Die aufgführten Gründe sind billige Ausreden! Antworten


Beat Rutz

13.08.2010, 19:32 Uhr
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"Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will nun klagen" kann jemand namen und adressen von diesen 'buergern' liefern ? bei allem verstaendnis fuer das grundsaetzliche problem...man koennte von diesem verein etwas mehr 'common sense' erwarten...wegen zusaetzlichen 27 minuten...schwer nachvollziehbares verhalten...! Antworten


Michael Krei

13.08.2010, 19:13 Uhr
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Gesetz ist Gesetz. Nur weil ich wegen Regen auf der Autobahn nicht 120 km/h sondern nur 80 km/h fahren konnte, darf ich danach auch nicht einfach 180 km/h fahren, damit ich die Fähre erwische sondern muss mich ans Gesetzt halten, langsam fahren und eine Hotelübernachtung buchen. Ich verstehe nicht weshalb der kleine Bürger jedes Gesetzt ganz genau einhalten muss und die Wirtschaft das nicht muss. Antworten


Martin Steiger

13.08.2010, 19:02 Uhr
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Die Fluggesellschaften am Flughafen Zürich hatten fast 10 Jahre Zeit um sich auf die verlängerten Nachtflugbeschränkungen vorzubereiten, SWISS wurde sogar erst gegründet, nachdem der Flughafen Zürich die verlängerten Nachtflugbeschränkungen beantragt hatte. Wo bleibt die Kompetenz all Verantwortlichen bei SWISS und den anderen deutschen Fluggesellschaften am Flughafen zürich? Antworten


Emil Manser

13.08.2010, 18:58 Uhr
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Da hat das Forum Fluglärm Ost wieder Nahrung für ihre sinnlose . Dauerketzerei bekommen und die Demokratie sinnlos strapzieren. In ein paar Jahren beanspruchen diese Leute eine 12 Stundennachtruhe und das Recht mindestens zweimal jährlich in die Ferien zu fliegen. Diese Leute haben einfach noch nie Auto oder Bahnlärm von alten Güterwagen nachts um zwei oder drei Uhr erlebt. Antworten


Thomas Hanhart

13.08.2010, 18:54 Uhr
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Wir wohnen sehr nahe am Flughafen und sind froh um ruhige Momente am Abend, die es zwischendurch auch gibt. Die neue Regelung ist ein Zugestaendnis an uns Anwohner, was wir schaetzen! Nun sollten WIR aber etwas tolerant sein und nicht wegen jeder Ausnahme gleich zum Richter rennen. Hoffnung macht mir der A380, welcher fuer seine Groesse erstaunlich leise ist. Aber die Nachtruhe muss so bleiben. Antworten


Ernst Pauli

13.08.2010, 18:41 Uhr
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Wieso sich aufregen. Schon vergessen, dass uns die überheblichen Politiker aus dem rechten Lager das Flugverkehrsabkommen mit Deutschland gekündigt haben - so ganz nach der Masche, das grosse Deutschland soll sich fügen. Es sind Vertreter der gleichen Gemeinden, die diesen Vertrag mit zu Fall gebracht haben. Dass hie reine Ausnahme gemacht wurde ist ok, aber eine Busse würde sich gehören. Antworten


Charles Aufranc

13.08.2010, 18:34 Uhr
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Man will bei den grossen Weltmetropolen mitzuhalten und aber trotzdem ein Dörflein bleiben, der berühmte Fünfer und das Weggli eben. Haben die Tage mit dem Vulkanausbruch nicht genügend gezeigt wie wichtig ein Flughafen ist? Die Stunde zwischen 23:00 un 24:00 fehlt eben, auch wenn es nur ein paar Landungen sind. Das sollten die Forum Mitglieder merken wenn sie dann mal irgendwo stecken bleiben Antworten


werner huber

13.08.2010, 18:26 Uhr
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null Toleranz typisch Schweizer ! was passiert mit denen die so stur sind wenn ihnen mal sowas passiert ? das sind doch die ersten die reklamieren und genau so gerne wieder zu Hause wären nach Flugplan, der jedoch wegen Witterungsverhältnissen nicht möglich ist. Wenn das Sorgen sind schliesst den Flughafen und geht zu Fuss in die Ferien. Traurig,traurig so eine Einstellung Antworten


marcel roost

13.08.2010, 18:22 Uhr
Melden

Unsäglich, dieses intolerante Verhalten der Flughafen-Anwohner. Die meisten Reklamierer haben bewusst den Flughafen und dessen Nähe als Wohnort gesucht: die Vorteile nimmt man als selbstverständlich hin, die Nachteile werden den anderen aufgebürdet. Antworten


Johann Binder

13.08.2010, 18:10 Uhr
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Dieser Kommentar,wie andere auch,wird sicher nicht zugelassen,weil es der Redaktion nicht passt.Redefreiheit?Ich wohne seit mehr als 35 Jahren in der Flugschneise.Der Flugplatz Kloten hat 100000- tausenden eine Existenz gebracht.Vorschriften sind da.Ausnahme,wie bewilligt,ist menschlich! Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will klagen,anscheinend nichts gescheiteres zu tun,zerstören ist in!Schade Antworten


Hans-Peter Widmer

13.08.2010, 17:55 Uhr
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Wieso so kompliziert. Sie sollen eine Busse bezahlen, die mind. doppelt so hoch ist wie die Kosten, die ihnen sonst entstehen würden Antworten


Manuel Jaklitsch

13.08.2010, 17:55 Uhr
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Wenn sie selber im flugzeug sitzen da ist der lehrm kein problem, sobald sie auf dem boden sind JA!, was soll den so was? Antworten


Mario Keller

13.08.2010, 17:29 Uhr
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Also: entweder beklagt man sich über Fluglärm und zieht logischerweise vom Flughafengebiet weg oder man bleibt/kommt und beschwert sich gefälligst nicht. Die wiirtschaftliche Bedeutung von ZRH ist zu gross, um ihn noch mehr zur Seldwyla-Flugpiste verkommen zu lassen. Würde ja auch niemenadem in den Sinn kommen, neben das Tramdepot zu ziehen und den VBZ-Betrieb ab 23 Uhr blockieren zu lassen. Antworten


Daniel Kälin

13.08.2010, 17:18 Uhr
Melden

Die Vereinigung Bürgerprotest Fluglärm Ost ist eine Zumutung! Ich wohne gleich neben der Ostanflugsrute und die Lärmbelästigung beim Anflug ist absolut problemlos, auch für ein 15 Mt. Baby. Alles nur kleinkarierte, egoistische und wirtschaftsfeindliche Leute, welche selbstverständlich auch nie mit dem Flugzeug in die Ferien fliegen! Die Vereinigung kommt sicher für die Mehrkosten der Airlines auf. Antworten


Bernard Leuenberger

13.08.2010, 17:03 Uhr
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Na und? Die Airlines haben viel zu enge Flugpläne, die keine Verspätungen zulassen. Im letzten Moment fort, um im letzten Moment zu landen. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht ... Antworten


Hans-Peter Pfister

13.08.2010, 16:58 Uhr
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Diese Vereinigung Bürgerprotest ist mehr als flüssig - nämlich überflüssig. Diese engstirnige und rückwärtsorientierte Organisation scheint aus dem Mittelalter zu stammen. Woher nimmt diese Vereinigung überhaupt die erstaunliche "Arroganz" sich so Mehr heitsvertretend zu gebärden? Den Verantwortlichen dieser Gruppierung fehlt wohl jedes vernünftige "Augenmass" - aber sehr von Egoismus getrieben! Antworten


Nicola Schenker

13.08.2010, 16:55 Uhr
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Wegen 12 Minuten machen die Bürgerprotestler Fluglärm Ost einen solchen Aufstand? Das kann ich nur mit "Egoismus" und "Spiessertum" kommentieren... Das sind bestimmt jene, die am lautesten Ausrufen würden, würde ihr Flug wegen Verspätung auf den nächsten Tag verschoben werden. Antworten


Ernst Strickler

13.08.2010, 16:49 Uhr
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...und immer eine tolle Story erzählen, hätte, wenn, warum uns wieso. Hauptsache die kommt irgendwie rüber und niemand ist Schuld. Wen einer vom Volk bei Rotlicht über die Kreuzung fährt, gilt 0% Toleranz. Wen im Dichtbesiedelsten Land (nicht Berge!) der 1en Welt um Mitternacht noch einer durchdonnert, wachen tausende (!) wieder auf! Arbeiten die nächstentags für Sie, Geld, oder zum Zeitvertreib? Antworten


Erwin Tschuggen

13.08.2010, 16:46 Uhr
Melden

"Das Forum Bürgerprotest Fluglärm Ost will nun klagen" - keine anderen Sorgen? Antworten


Christoph Bremser

13.08.2010, 16:37 Uhr
Melden

Sollen doch die Anwohner, ca. 20'000 an der Zahl, über die Klinge springen, damit die 160 Passagiere des Nachts zuhause landen können. Sowas nennt man Verhältnisblödsinn. Flughafen Zürich, eine geschützte Werkstatt, die sich an keine Gesetze halten muss und wo es nur ums liebe Geld geht. Antworten


Genc Mazlami

13.08.2010, 16:33 Uhr
Melden

Wahnsinnig, wie Ignorant manche Menschen doch sind. Nur weil man lächerliche 17 Minuten nach Ablauf der Verspätungstoleranz noch landen musste, wollen die jetzt klagen?? Das zeigt wiedermal die Bünzli-Mentalität von uns "ach-so-aufgeklärten" Schweizern. Ich hoffe jeder von denen sitzt mal in einem verspäteten Flugzeug, dass wegen solchen Lapalien dann keine Landeerlaubnis kriegt..... Antworten


peter ess

13.08.2010, 16:27 Uhr
Melden

Die Verspätungen von London machen mir auch immer Bauchweh ... ob wir es nun schaffen in Zürich zu landen oder nicht ... Ich hoffe schon, dass einer der Flughafen im Mittelland (d.h. Basel, Bern oder Zürich) die verspäteten CH Flieger annehmen sollte. Antworten


stefan minder

13.08.2010, 16:25 Uhr
Melden

macht die ferien, reisen & flüge teurer. wie etwa 1981. jedoch bei heutiger kaufkraft gemessen. dann wird es nicht so ein gedränge geben in der luft, kein massentourismus. die qualität nimmt in den ferienorten zu. keine massenabfertigung. kein stress für piloten & crew. mehr einnahmen für airlines. wieder swissair-essen im flieger mit wmf besteck & wein in economy class & saubere umwelt. würdevoll Antworten


Daniel Berger

13.08.2010, 16:15 Uhr
Melden

Die Bewohner der Flughafenregion erhalten zuviel Mitsprache. Sie wohnen in der näheren Umgebung und profitieren davon, sei es beim Flug in die Ferien, aber auch durch einen gesicherten Arbeitsplatz in einer Firma (oder einem Zulieferer dieser Firma, oder einem Zulieferer eines Zulieferers, etc), der nur dank dem internationalen Hub den Sitz überhaupt in Zürich haben kann. Lasst ZRH Luft zum atmen. Antworten


Urs Mettler

13.08.2010, 16:08 Uhr
Melden

Das Gesetz ist klar, wieso also über Ausnahmen diskutieren? Wenn Tempo 50 gilt gilt Tempo 50, basta. Polizei- und Ambulanzeinsätze ausgenommen. Und es gilt wohl auch abzuwägen: Die Nachtruhe von Zehntausenden um den Flughafen gegen den Komfort von 160 Flugpassagieren... Ich würde es auch sehr begrüssen, wenn sich der Flughafen ans Gesetz halten würde. Endlich... Antworten



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