Geothermie: Winterthur startet Machbarkeitsstudie
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Die Studie «Tiefe Geothermie in Winterthur» soll aufzeigen, ob Strom und Wärme produziert werden könnten, welche Chancen und Risiken bestehen und wo allenfalls gebohrt werden könnte. Erste Ergebnisse sollen Ende nächsten Jahres vorliegen. Dann wird über das weitere Vorgehen entschieden, wie der Informationsdienst Winterthur am Montag mitteilte..
Stadtwerk Winterthur besitzt keine nennenswerten eigenen Wärme- und Stromproduktionsstätten mit Ausnahme der Kehrichtverwertungsanlage in der Grüze. Diese wird nach der Sanierung der Verbrennungslinie 1 rund 17 Prozent des Winterthurer Strom- sowie rund 8 Prozent des Wärmebedarfs liefern.
Langfristige Sicherung des Strombedarfs
Die Nutzung der tiefen Geothermie wäre ein bedeutender Beitrag zur langfristigen Sicherung des Wärme- und Strombedarfs Winterthurs, heisst es weiter. Zudem würde auch die Abhängigkeit von Drittlieferanten verringert.
Etwas weiter ist man in Sachen Geothermie in der Stadt Zürich. Im Triemli-Quartier startet demnächst eine geologische Erkundungsbohrung. Sie klärt die Möglichkeiten der Wärmegewinnung ab. (tif/sda/)
Erstellt: 09.11.2009, 10:19 Uhr



