Grabstätte für 2000 Urnen
Krematorium beim Friedhof Rosenberg: Auf dem selben Areal befindet sich das neue Gemeinschaftsgrab. (Bild: Beat Marti)
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Zur zentral auf dem Birkenhain im Winterthurer Friedhof Rosenberg gelegenen Anlage gehört ein Besammlungs- und Besinnungsplatz. Die Namen der Verstorbenen können auf Wunsch an einer Namensbank eingraviert werden, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte.
Beigesetzt werden die Urnen aus Holz oder ungebranntem Ton in der abfallenden Rasenfläche. Damit werde dem Willen nach einer pietätsvollen Bestattung im Erdreich entsprochen.
Brunnen aus Stahl
In Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Kurt Sigrist wurde eine «kommunizierende» Brunnenanlage aus Stahl gestaltet. Diese besteht aus einem Brunnen auf dem oberen Besammlungsplatz und einem zweiten Becken am tiefsten Punkt der Anlage, die durch den Überlauf des ersten Beckens gespeist wird.
Bei Bedarf könne die Anlage um weitere 2000 Beisetzungen erweitert werden, heisst es in der Mitteilung. Eingeweiht wird die Gemeinschaftsgrabanlage am Samstag mit einer ökumenischen Feier. (ep/sda)
Erstellt: 08.07.2010, 13:34 Uhr


































