Zürich

Millionen schweres Depot für Winterthurer Busse

Aktualisiert am 19.12.2011 2 Kommentare

Das alte Busdepot bietet nicht mehr genügend Raum für die Fahrzeugflotte von Stadtbus. Der ZVV und die Stadt greifen für ein neues Gebäude tief in die Kassen.

Mehr Platz: Das Projekt «Volt» bietet den Passagierbussen genügend Raum.

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Bild: zvg

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Der Platz für die Fahrzeuge von Stadtbus Winterthur wird eng. Das Busdepot am Deutweg, das für 33 Busse Raum bietet, ist veraltet. Das teilt der Stadtrat mit. Darum wird es, wie auch der zugehörige Verwaltungsbau, aufgehoben.

Als Ersatz und Erweiterung ist beim Busdepot Grüzefeld ein Anbau für 64 Busse unterschiedlicher Länge geplant. Die Verwaltung wird am selben Standort als Teil des Erweiterungsbaus integriert. Mit der Konzentration an einem Standort könnten betriebliche Abläufe wesentlich vereinfacht werden, teilt der Stadtrat weiter mit.

35,9 Millionen Franken vom ZVV

Für dieses Bauvorhaben hat er ein Gesamtleistungswettbewerb ausgeschrieben. Das Projekt «Volt» eines Projektteams aus Winterthur und Umgebung ging als Sieger hervor. Das Projekt habe durch eine gute betriebliche Funktionalität und Effizienz sowie eine hohe konstruktive Sorgfalt bestochen, befand die Stadt Winterthur.

Der Zürcher Verkehrsverbund verpflichtet sich in einer Vereinbarung mit der Stadt Winterthur, sich mit maximal 35,9 Millionen Franken zu beteiligen. Die Stadt Winterthur ihrerseits hat sich bereit erklärt, das Projekt im Sinne einer Eigenleistung mit mindestens 7,5 Millionen Franken mitzufinanzieren.

Stadtbus Winterthur sorgt als eines von acht marktverantwortlichen Verkehrsunternehmen des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) für den öffentlichen Nahverkehr in der Region. Mit gut 250 Mitarbeitenden legen die Busse von Stadtbus jährlich über 4,8 Millionen Fahrplankilometer zurück. Dazu stehen mehr als 80 Fahrzeuge im Einsatz. (pia)

Erstellt: 19.12.2011, 11:42 Uhr

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2 Kommentare

Beat Berger

19.12.2011, 14:19 Uhr
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Das alte Busdepot am Deutweg (bzw. das Grundstück) kann für andere Zwecke verwendet werden. So kommen wieder ein paar Millionen in die Winterthurer Kasse zurück. Zudem ergeben sich auch Vorteile mit dem Betrieb und der Verwaltung am neuen zentralen Standort. Auch private Unternehmen versuchen die Betriebskosten durch Konzentartion zu senken. Ein vernünftiger Entscheid für die nächsten Jahrzehnte! Antworten



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