Zürich
Politclown Danowski: Kurz vor Wahl zum Friedensrichter
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 23.01.2009 35 Kommentare
Will in Brütten Friedensrichter und in Zürich Stadtpräsident werden: Dauerkandidat Marian Danowski. (Bild: TA)
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Bei Dutzenden Wahlen im Kanton Zürich steht der als «Behördenschreck» bekannte Marian Danowski auf den Kandidatenlisten. Seit Jahren versucht der 56-Jährige aus Zürich vergeblich, in ein Amt gewählt zu werden.
Am kommenden Wahlsonntag könnte er dieses Ziel nun erreichen. In der Gemeinde Brütten bei Winterthur ist er der einzige offizielle Kandidat, wie der «Landbote» schreibt.
Die Ortsparteien hatten zwar seit dem Sommer 2008 Zeit, einen Nachfolger für den zurücktretenden Friedensrichter zu suchen, doch offenbar liess sich niemand aufstellen.
Kampfwahl in letzter Minute
Nun herrscht Aufregung im Dorf. Das sehr sensible Amt dürfe doch nicht von einem bekleidet werden, der als Ämtlijäger und Behördenschreck gelte, so die Meinung der Parteien.
Aufgeschreckt durch die guten Wahlchancen Danowskis, wollen die örtlichen Politiker nun im letzten Moment doch noch einen Kandidaten aufstellen. Die Wahlzettel mit Marian Danowski als einzigen Namen sind allerdings längst in die Haushalte geflattert. Uptdate folgt.. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.01.2009, 11:06 Uhr
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35 Kommentare
Ja, dieser Mr. Danovski. Was hat er in der letzten Zeit positives auf die Welt gebracht, als dass man ihn gleich in drei Gemeinden zum gleichen Amt wählen soll? WIe sieht sein diesbezügliches (Ausbildungs-)Palmares aus? Da ist ihm der angebliche "Stimmenzählernobody" von Gemeindepräsident gewiss etwas im Vorteil, weiss er, wo er angestellt ist und wozu.(Stimmenzählen ausgeschlossen....). Antworten
Früher hätte man Typen wie HERR Danowski entmündigt, dann war das Problem gelöst. Aber heute schreien Parteien von links wie rechts auf, stellen sich hinter solche Politstrolche NUR UM SICH DAMIT ZU PROFILIEREN. Solange die Parteien nicht im Einsatz für den Bürger und das Land, sondern aus EIGENNUTZ, MACHT GEILHEIT und POPULISMUS politisieren nimmt solches kein Ende. Antworten
Herr Danowski hat sich mehrere krumme Touren geleistet, einige sind hier bereits erwähnt worden. Herr Danowski ist unfähig, auch nur einen Satz in korrektem Deutsch zu verfassen. Seine Slogans sind derart miserabel formuliert, dass ich den Eindruck habe, sein Niveau liege unter dem eines Viertklässlers. Dass so jemand zum Friedensrichter gewählt werden kann, wirft ein schlechtes Licht auf das Wahlgesetz. Nicht nur peinlich, sondern ärgerlich ist die Unbedarftheit des Brüttener Gemeindepräsidenten Graf: Statt Unsinn zu verlautbaren, sollte er sich entweder zuerst informieren oder schweigen rsp. kleinlaut zugeben, dass er sich nicht auskennt. Meiner Meinung nach sollte ein Gemeindepräsident über die Konsequenzen des Wahlverfahrens Bescheid wissen, damit er so eine Katastrofe wie die Wahl Herrn Danowskis frühzeitig verhindern kann. Antworten
Danowski kandidiert gleichzeitig als Statthalter des Bezirks Dietikon. Wo noch? Danowski kostet den Stimmbürger jedes Jahr zehntausende von Franken mit seinen Bewerbungen. Man sollte ihm einen Teil dieser Kosten verrechnen können. Egal ob man seine Vorstrafe für gravierend oder harmlos hält, alleine die Art wie er die Unterschriften für seine Wahl erschleicht müsste ihn doch disqualifizieren. Antworten
Jetzt wird mir endlich klar, weshalb Abstimmungen öfters so komisch verlaufen: Wenn nicht mal der Gemeindepräsident, wie sollen dann erst freiwillige Stimmenzähler Bescheid wissen, wie man Stimmen zählt? Glaubt doch der Präsi, leer eingegebene Stimmzettel würden mitzählen. Ich fordere deshalb dazu auf, für ein Minimalwissen bei Stimmenzählenden zu sorgen. Bei Gemeindepräsidenten ebenfalls. Antworten
@ Stefan Hunziker: Als Friedensrichter in einer Gemeinde sind alle wahlberechtigen Einwohner des Kantons Zürich wählbar. Der Wohnsitz in der betreffenden Gemeinde ist nicht vorgeschrieben. Die Unvereinbarkeit mit der Wahl zum Friedensrichter ist lediglich für Angehörige des örtlichen Gemeinderats gegeben. Antworten
Vielleicht ist es das beste, wenn der Typ mal ein politisches Amt kleiden darf. Er muss sich dann erst beweisen und noch viel wichtiger: Einmal Abstimmungen ohne ihn wäre doch auch mal was! Das kommt die Stadt und den Kanton am Ende auch günstiger, quasi im Sinne einer Wegbeförderung. Antworten
Ich kenne Herrn D nicht, aber worüber sich die Brüttemer mehr Sorgen machen sollten, ist der unwissende Gemeindepäsident der auch noch als Wahlvorsitzender tätig ist. Da hat man wohl den Bock zum Gärtner gemacht. Wer in diesen Aemtern erst von der Presse angestossen werden muss, der irrt sich auch bei anderen Stimmauszählungen. Vermutlich müssen jetzt alle Abstimmungen kontrolliert werden ;-) Antworten
Besser als der Brüttener Präsi wäre Danowski allemal. Es ist ja kaum zu glauben, auf welchem Wissensstand er sich bewegt. Dies zeugt auch von unglaublichem Behörden-Schlendrian. Bisher dachte ich, die sind nur faul, jetzt stellt sich auch noch heraus, sie haben auch keine Ahnung. Wie wär's mit nochmals die Schulbank drücken und die unverdient einverleibten Sitzungsgelder zurückerstatten? Antworten
Jetzt kann sich der Danowski doch mal beweisen. Er nimmt ja bloss sein Recht wahr, da gibts jetzt ja nun mal gar nichts zu kritisieren. Mehr zu denken gibt mir, dass dem Gemeindepräsidenten das Wahlprozedere nicht bekannt war. Peinlich für einen Politiker im höchsten Gemeindeamt.. Antworten
Die Nebenstrafe der "Einstellung in den bürgerlichen Ehren und Rechten" wurde 1971 abgeschafft. Bei dem andauernden Wahlbetrugs (er erschleicht sich die Kandidatur-Unterschriften bei Rentnern, indem er vorgibt, für eine AHV-Rentenerhöhung Unterschriften zu sammeln) durch MD ist das vielleicht falsch. In meinem Bezirk überprüfte die Behörde die Unterschriften und annullierte MD's Kandidatur. Antworten
Da bleibt Brütten wohl nur noch die "Notentmündigung" des Kandidaten wegen Geistesschwäche. Sofern diese nicht erfolgt ist gilt ein Kandidat als wählbar, des weiteren wäre ein Wegzug aus der Gemeinde ebenfalls ein Grund, dass das Amt nicht angetreten werden dürfte. Selbst wenn Herr Danovsky als einziger für sich stimmt ist er wohl mangels anderer, rechtzeitig aufgesteller Kandidaten gewählt. Antworten
Herr Meili: Herr Danowski stellt sich für sämtliche, für ihn mögliche, politischen Ämter zur Wahl zur Verfügung , bombardiert den Gemeinderat mit fragwürdigen Initiativen, stellt Bürger ohne deren Wissen auf seinen Wahllisten auf (NR-Wahlen 03). Es stört mich wieviel Zeit, Geld und Papier wir alle für die Marotten eines Exzentrikers aubringen sollen. Allein die Kosten Druck seiner Wahllisten ..... Antworten
Es ist doch schon merkwürdig, wie zynisch relaxt hier zum Teil kommentiert wird. Wenn die Brüttner solche Schlafmützen sind, dann sollen sie doch diesem Danowski eine Chance geben: der Mann ist nicht vorbestraft. Und wem unsere Demokratie zu beschwerlich wird, der soll doch nach Deutschland auswandern und dort mit einem Heineken in der Hand von Harz IV leben. Antworten
Es wäre eine Schande, wenn so jemand ausgerechnet Friedensrichter würde. Da wäre dann wirklich eine bitter böse Quittung für das Desinteresse der Bürger, sich für das Gemeinwohl auch aktiv einzusetzen. Immer mehr haben Gemeinden Mühe, Leute zu finden für öffentliche Aemter. Und dann wundert man sich, dass solche zwilichtige Gestalten wie D. das ausnützen. Antworten
Brütten gilt in Fachkreisen als Musterbeispiel für potenzielle Gemeindefusionen. Der Kanton Zürich hat eine Trennung der operationellen und juristischen Bereiche mit einer bürgernahen lokalen Mitwirkung verschlafen, und seine Mitbürger/innen auch. So driftet sowas nicht unerwartet ins Clowneske ab. Verantwortlich ist die Konsenspolitik der SP und SVP (Ulrich Schlüer) bei der Verfassungsrevision. Antworten
Er tut nichts verbotenes, hat einen tadellosen Leumund und inzwischen bestimmt Erfahrung im Politgeschäft. Wieso sollte er sein Amt schlechter bekleiden als die Nullen, die es nicht mal tun wollen? Abgesehen davon ist Brütten doch eh ein Kaff, denken die vielleicht dass Jositsch bei ihnen Friedensrichter wird? Danowski ist da genau richtig am Platz. Antworten
Seit Jahren immer das gleiche. Der Typ nervt langsam. Ich gehe davon aus das Danovski immer damit spekuliert hat, das er einmal der einzige zur Wahl stehende ist. Man kann sein Demokratisches Recht auch missbrauchen. Genau das macht diese Person! Antworten




peter zbinden
...entweder hat man viel Geld und wird so sogar Bundesrat oder man hat halt keines und wird zum Buhmann des Kantons... Blödsinn reden und unfähig sind beide ganz genau gleich! Antworten