Tagesschulen in allen Quartieren
Aktualisiert am 29.12.2011 10 Kommentare
Artikel zum Thema
Links
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Die beiden FDP-Kantonsrätinnen Carmen Walker Späh und Leila Feit wollen Frauen ermöglichen, sich nicht zwischen Kindern und Arbeit entscheiden zu müssen. Sie fordern deshalb in einer Interpellation Tagesschulen in sämtlichen Quartieren von Winterthur und Zürich – versuchsweise.
Gegenüber der Pendlerzeitung «20 Minuten» sagt Walker Späh, dass es gerade in den Städten viele Kinder gebe, die die Mittagszeit allein mit einem Sandwich vor dem TV verbringen würden. Sie schlägt darum vor, die Mittagspause zu verkürzen und Eltern künftig die Wahl zu lassen, ob ihre Kinder in der Schule betreut werden oder zu Hause essen.
Widerstand von bürgerlicher Seite
Die Parlamentarierinnen erhalten Schützenhilfe von Lucrezia Meier-Schatz, Geschäftsführerin von Pro Familia Schweiz. Sie befürwortet, dass Eltern die Wahl haben sollen. Im Vordergrund stehe aber, dass Kinder über Mittag betreut würden – das sei nötig und längst nicht überall der Fall.
Auf Widerstand stossen die beiden Freisinnigen bei ihrem Kantonsratkollegen Matthias Hauser von der SVP. Er spricht sich gegen eine verkürzte Mittagspause aus und weist auf das bereits bestehende Angebot von Mittagstischen hin. (pia)
Erstellt: 29.12.2011, 07:45 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
10 Kommentare
Kein Problem, wenn die Kosten für diese Angebote ganz von den Eltern (mit dem dadurch möglichen Zweiteinkommen) bezahlt werden. Wer seine (!) Kinder lieber von anderen betreuen lässt, um Geld zu verdienen soll dafür bezahlen. Ich fürchte nur, dass die FDP-Damen das anders sehen - und sich überlegen sollten, ob sie nicht besser zur SP übertreten... Antworten

Bitte warten

