Im Seefeld viel Neues

Seit ein paar Wochen erstrahlt die Razzia-Bar in neuem Glanz. Und auch sonst tut sich was im Betrieb: Das Restaurant wird einmal im Monat wieder zum Kino.

Schön ist sie geworden, die umgestaltete Razzia-Bar.

Schön ist sie geworden, die umgestaltete Razzia-Bar.

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Die Liste der ambitionierten Zürcher Cocktailbars ist um einen Namen länger geworden – um jenen des Razzia. Im von der Innenarchitektin Claudia Silberschmidt umgestalteten und mit opulenten Mustern dekorierten Raum neben dem spektakulär schönen Restaurant steht neu Taweechai Pruktayanont hinter dem Tresen. Der 26-jährige Chef de Bar war zuvor Assistant Bar Manager im Hotel Atlantis by Giardino und gilt als eines der grössten Talente in der Szene.

Neben zahlreichen Klassikern steht auch Ausgefallenes auf der Karte – zum Beispiel der Tom kah Razzia (18 Fr.), ein erfrischend-scharfer Mix aus Absolut-Elyx- und Chili-Wodka, Kaffirblättern, Limettensaft, Kokoslikör und Zucker. Für Hungrige gibts leicht angrilliertes Rindstatar (23.50 Fr.) oder Pizza Margherita (16.50 Fr.). Unter der Woche wird in der Bar bis 11.30 Uhr Frühstück serviert, am Samstag bis 14 Uhr ein Brunch.

Jeweils einmal im Monat kehrt das Razzia zu seinen Wurzeln als Kino zurück und richtet ein Cinema-Dinner aus. Wir waren an der Premiere am 6. März dabei – und sehr angetan. Die Leinwand ist nicht gigantisch, aber von allen Tischen gut einsehbar. Anders als bei ähnlichen Veranstaltungen – und allen Unkenrufen zum Trotz – konnte uns auch die Küche begeistern. Mit einem Dreigänger für 85 Franken, inklusive Cüpli zum Apéro. Der mit einer dezenten Sauce angemachte Nüsslisalat mit Randen und Fetakäse war ein Nüsslisalat mit richtig kräftigen Blättern, keines dieser windigen Gewächse, die in den grossen Beuteln im Supermarkt vor sich hin dämmern. Die Kalbsbäckchen mit Selleriepüree und glacierten Rüebli waren so zart und schmackhaft, dass wir unsere beim Studium des Menüs noch virulenten Vorbehalte gegen dieses allenthalben servierte Gericht in null Komma nix über Bord warfen.

Lediglich das zum Knabbern hingestellte, mit Trüffelöl parfümierte Popcorn wollen wir nie, nie wieder antreffen. Es roch so penetrant, dass wir es auf einem weit entfernten Tisch abstellen mussten und am liebsten tief in der Erde verbuddelt hätten. Razzia, Seefeldstrasse 82, 8008 Zürich. WWW.RAZZIA-ZUERICH.CH

Bar: Mo–Fr 17–24 Uhr, Sa 9–24 Uhr
Restaurant: Mo–Fr 11.30–14.30 Uhr und 18.30–24 Uhr, Sa 18.30–24 Uhr
Nächste Cinema-Dinner-Termine: 10.4., 8.5., 12.6.
(Zueritipp)

Erstellt: 15.03.2017, 17:08 Uhr

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