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Interview mit Rudolf Hauri«150’000 Dosen pro Tag sind möglich, vielleicht auch noch etwas mehr»

«Wir werden grosse Mengen von Impfdosen zügig verimpfen können»: Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte Schweiz.

Die Zahl der gelieferten Impfstoffdosen wird schon bald stark ansteigen. Sind die Kantone bereit?

Ja, die Kantone verfügen heute über ausreichend Kapazitäten und sind vorbereitet. Wir schöpfen die vorhandene Maschinerie noch nicht aus, weil der Treibstoff in Form von Impfdosen fehlt. Aber aufbauen müssen wir sie nicht mehr. Sie schlummert und kann einfach aktiviert werden. Es gibt einzelne Kantone, die weniger weit sind. Doch wenn jetzt grosse Mengen von Impfdosen kommen, werden wir diese in der Schweiz zügig verimpfen können.

Die Kantone haben aber immer wieder signalisiert, dass die Vorgaben des Bundesrats zu ambitioniert seien. Dieser hat einmal mehr bekräftigt, dass bis Ende Juni alle geimpft sein sollen, die das wollen. Ist dieses Impfziel erreichbar?

Wir haben berechnet, dass 130’000 bis 150’000 Dosen pro Tag verimpft werden müssen, sobald die Impfstoffe vorhanden sind. Damit lässt sich dieses Impfziel noch annähernd erreichen. Die dafür nötigen Kapazitäten sind heute in den Kantonen vorhanden.

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