Zum Hauptinhalt springen

Sechs Fragen zum Sklavenhandel172000 Versklavte mit Schweizer Beteiligung – woher kommt diese Zahl?

Im Zug der Black-Lives-Matter-Bewegung rückt die Rolle der Schweiz im Sklavenhandel in den Fokus. Ein Buch zeigt, welche Unternehmen beteiligt waren.

Dieses Bild zeigt einen versklavten schwarzen Mann, der für den Verkauf inspiziert wird, während ein weisser Mann mit afrikanischen Sklavenhändlern spricht: «Inspection and Sale of a Negro», 1854.
Dieses Bild zeigt einen versklavten schwarzen Mann, der für den Verkauf inspiziert wird, während ein weisser Mann mit afrikanischen Sklavenhändlern spricht: «Inspection and Sale of a Negro», 1854.
Foto: Library of Congress

Seit dem Mord an George Floyd, den weltweiten Black-Lives-Matter-Protesten und einigen Denkmalstürzen ist in der Schweiz ein neues öffentliches Interesse am Kolonialismus, der Geschichte des Rassismus und des Sklavenhandels entstanden. Dabei ist von 172’000 Afrikanerinnen und Afrikanern die Rede, an deren Handel Schweizer beteiligt waren. Historikerin Tanja Hammel geht sogar von einer höheren Zahl aus, wie sie im Interview mit dieser Zeitung sagt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.