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Martin Gerber im Interview«Das Motto war: Valium geben, dann ist gut»

Vor dreieinhalb Jahren trat Martin Gerber ab. Im Eisbrecher-Podcast spricht der frühere Weltklasse-Goalie (46) über Vergangenes, Verletzungen und eine Verlockung.

Innert zehn Jahren von der vierthöchsten Schweizer Liga in die NHL: Martin Gerber hat sämtlichen Skeptikern getrotzt.
Innert zehn Jahren von der vierthöchsten Schweizer Liga in die NHL: Martin Gerber hat sämtlichen Skeptikern getrotzt.
Foto: Christian Pfander

Sie sind seit dem letzten Spiel mit Kloten im Frühling 2017 nicht mehr aktiv. Auf den Rücktritt und eine offizielle Verabschiedung warten die Leute bis heute. Weshalb?

Es war während langer Zeit meine kleinste Sorge, nicht mehr Eishockey spielen zu können. Im Vordergrund stand, dass der Körper im Alltag wieder einigermassen funktioniert. Und es hat mich nie gross gestört, gabs aus meinem Abschied keine grosse Sache.

Sie erlitten eine Hirn­erschütterung. Offenbar verspüren Sie dreieinhalb Jahre danach noch immer Symptome.

Da wird wohl immer etwas bleiben. Aber hätte ich vierzig Jahre lang auf dem Bau gearbeitet, wäre wahrscheinlich der Rücken kaputt. Im Profisport kannst du über kurze Zeit gutes Geld verdienen. Aber körperliche Ab­nutzungserscheinungen musst du in Kauf nehmen.

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