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4-Millimeter-Tage

Der analoge, handgeschriebene Taschenkalender lässt einem eine gewisse Restverantwortung für sein Tun.

Foto: Sabina Bobst
Foto: Sabina Bobst

Digital Natives speichern alles Wichtige in ihrem Smartphone. Bilder, Videos, Whatsapp-Konversationen, what nicht noch alles. Und natürlich Termine. Das ist praktisch und modern, zumal man die passive Speicher- mit einer aktiven Erinnerungsfunktion koppeln kann: zehn Minuten vor der nächsten Sitzung piepst es, morgens kann das smarte Phone auf Arzt- oder Banktermine hinweisen. Wer heute eine Verabredung vergisst, kann sich nur noch unter schweren Glaubwürdigkeitsverlusten auf die Ausrede «Mein Handy war im Funkloch» retten.

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