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Coronafall in Kloten80 Kinder in Quarantäne

Eine Hort-Mitarbeiterin wurde infiziert. Darauf startete das Schulhaus Dorf/Feld eine grössere Aktion.

Heftiger Quarantänefall im Schulhaus Feld in Kloten.
Heftiger Quarantänefall im Schulhaus Feld in Kloten.
Archivfoto: Balz Murer

Im Hort- und Krippenbetrieb des Klotener Schulhauses Dorf/Feld ist eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seit Mittwoch sind daher 80 Kinder in Quarantäne.

Hort und Krippe blieben bis auf weiteres geschlossen. Die Massnahme sei mit dem Schulärztlichen Dienst des Kantons abgesprochen, zitiert der «Klotener Anzeiger» Elsbeth Fässler, Bereichsleiterin Bildung und Kind.

Testergebnis erst nach zwei Tagen

Fässler unterstrich, dass es sich bislang um einen Einzelfall handelt. «Wir haben bisher keinen Hinweis, dass sich noch weitere Mitarbeitende oder Kinder angesteckt haben könnten», sagte Fässler. Eine Fachfrau, welche die Kinder betreute, habe am Montagmorgen erste Symptome wie Halsschmerzen und Fieber gehabt. Im Tagesverlauf habe sich ihr Zustand verschlechtert. Sie sei daher gegen 16 Uhr zum Arzt gegangen, der sie auf das Coronavirus getestet habe.

Am Mittwochmorgen habe dann das Testergebnis vorgelegen. Daraufhin hätten die Verantwortlichen sofort den Schulärztlichen Dienst kontaktiert und das weitere Vorgehen besprochen. Die Quarantäne der Kindern sei eine Vorsichtsmassnahme.

Eltern telefonisch informiert

Noch am Mittwoch seien alle betroffenen Eltern telefonisch von der Schulleitung über die Massnahme informiert worden. Die Quarantäne werde voraussichtlich bis am kommenden Donnerstag, 2. Juli, dauern. Sie gelte für alle 80 Kinder des Mittagstischs und des Horts.

Deren Geschwister und Eltern müssen nicht in Quarantäne, sagte Fässler gegenüber dem «Klotener Anzeiger» weiter. Im Schulhaus Dorf/Feld gehen rund 380 Kinder zur Schule. Neben der Primarschule sind im Gebäude auch drei Kindergärten untergebracht.

sda/pu

13 Kommentare
    Adrian Hofstetter

    2 Tage bis ein definitives Testergebnis vorliegt: na toll.

    Ich verstehe, dass es eine zweite Bestätigung braucht, nicht aber dass die Testinfrastruktur nach 4 Monaten immer noch so dysfunktional ist.

    Wenn schon das erste T im TTIQ-Konzept so gut funktioniert, können wir uns ja beruhigt auf den Rest verlassen.