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Kuriosum bei Zürcher Arbeitsgerichten84-Jähriger kandidiert für fünf Richterposten

Ein bekannter SP-Mann ist Arbeitsrichter in zahlreichen Zürcher Bezirken. Jetzt kandidiert er erneut für eine sechsjährige Amtszeit – und für die Arbeitgeberseite.

Bruno Kammerer steht vor einer Malerei, die er für den Abstimmungskampf um die Kantonalisierung des Opernhauses gemacht hat. In seinem Atelier steht der Tisch, an dem Lenin seine russische Revolution geplant hat.
Bruno Kammerer steht vor einer Malerei, die er für den Abstimmungskampf um die Kantonalisierung des Opernhauses gemacht hat. In seinem Atelier steht der Tisch, an dem Lenin seine russische Revolution geplant hat.
Foto: PD

Stell dir vor, du stehst im Wahlkampf, und du weisst nichts davon. Das ist die aktuelle Situation von Bruno Kammerer. Er hat für die Amtsdauer von 2020 bis 2026 für Mandate an sieben Bezirksgerichten kandidiert, jeweils als Beisitzender des Arbeitsgerichts. In zwei Fällen – Dielsdorf und Pfäffikon – ist er in stiller Wahl gewählt worden. In den Bezirken Zürich und Meilen ist er zurückgezogen worden und durch eine andere Person ersetzt worden.* In Meilen kommt es dennoch zu einer Wahl, aber zu keiner Kampfwahl, weil es gleich viele Kandidaturen gibt wie zu vergebende Posten.

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