Bank Linth will nach Meilen

Die Bank Linth möchte an der Goldküste wachsen und eröffnet Ende November in Meilen eine Filiale speziell für vermögende Kunden.

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Die in Uznach domizilierte Bank Linth hat es auf vermögende Kunden an der Goldküste abgesehen. An der Kirchgasse 28 in Meilen sollen sich ab November drei neue Mitarbeiter speziell um wohlhabende Privatkunden vom unteren Zürichsee kümmern. CEO Thomas Eichler gab diese Expansionspläne am Freitag bei der Präsentation der Halbjahreszahlen in Uznach bekannt.

Verwaltungsrat und Geschäftsleitung der Bank Linth sehen im Entscheid zur Marktbearbeitung am unteren rechten Zürichsee einen ersten wichtigen Schritt zur Umsetzung der Wachstumsstrategie, wie sie im Aktionärsbrief schreiben. Mit der Erhöhung der Präsenz im Bezirk Meilen schaffe die Bank Linth die Voraussetzungen, um im sehr attraktiven und deshalb hart umkämpften Gebiet zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.

Weitere Standorte werden geprüft

Ob die Expansion der Bank Linth mit der Eröffnung der Meilemer Filiale abgeschlossen ist, darf bezweifelt werden. «Weitere Standorte, angrenzend an das bestehende Tätigkeitsgebiet, werden laufend geprüft», schreibt die Bank im Aktionärsbrief vielsagend. Heute ist die Bank Linth im Bezirk Meilen bereits in Hombrechtikon, Uerikon, Stäfa und Uetikon mit einer Filiale präsent. Das Finanzinstitut gehört seit März 2007 zur Liechtensteinischen Landesbank Gruppe (LLB).

Die aktuellen Zahlen der Bank Linth bereiteten den Verantwortlichen nicht nur Freude. Im 1. Semester 2008 verbuchte die Bank wegen der Finanzkrise einen Rückgang des Bruttogewinns um 16% auf 15,2 Mio. Franken. Unter dem Strich steht ein Reingewinn von 9,6 Mio. Fr. (–10%). Die Bilanzsumme nahm gegenüber Ende 2007 um 4,0 Mrd. auf 4,1 Mrd. Fr. zu. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 25.08.2008, 07:42 Uhr

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