Besser als Schoggi

Sollten Sie versucht sein, den Schoggihasen Ihrer Kinder die Ohren abzubeissen, lassen Sie es sein. Wir haben sechs österliche Alternativen für Sie ausgesucht und getestet.

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Biskuithase (1)
Fast zu schön, um gegessen zu werden, ist der noble Hoppelhase aus dem Hause Sprüngli. Damit man sich länger an seinem hübschen Köpfchen erfreuen kann, schneidet man ihn am besten von hinten an und geniesst zunächst sei­nen Allerwertesten. Die dezent gesüsste, 460 g schwere Leckerei besteht aus besonders luftigem Mandelbiskuitteig nach einem alten Geheim­rezept, das wir Sprüngli gerne klauen würden.
Sprüngli, Paradeplatz, 8001 Zürich, 20 Franken

Osterkonfekt (2)
Der Quartierbäcker am Hottingerplatz ist bekannt für seine hervorragenden Rosinenbrötchen. Eine Empfehlung wert ist aber auch das österliche Konfekt. Dieses ist selbstverständlich hasenförmig und besteht aus zwei Lagen hellem, knusprig gebackenem Guetsliteig. In der Mitte gibts Schoggicreme, obendrauf Glasur aus Schokolade oder Zuckerguss.
Hürlimann, Gemeindestr. 36, 8032 Zürich, 12.50 Franken

Osterkuchen (3)
Welcher Osterkuchen ist der beste? Viele finden, es sei der innen geschmeidige und nur wenig gesüsste von Sprüngli. Der Chef aber sagt, bei Bertram Beerli in Wipkingen schmecke er noch leckerer. Beim Verkosten wird klar: Wer es ein wenig süsser und luftiger mag und den frischen Akzent durch Zitronenzesten schätzt, wird diesen Kuchen lieben. Traditionalisten dürften der Sprüngli-Interpretation den Vorzug geben. Aber eigentlich könnte man ja auch beide essen.
Bertram's Confiserie, Nordstr. 187, 8047 Zürich, 22.50 Franken

Colomba (4)
Ein halbes Kilo wiegt das italienische Oster­gebäck, dessen Ursprünge im 12. Jahrhundert liegen sollen. Die Colomba von der Konditorei Caredda gilt als die beste der Stadt, weil ihr Inneres so luftig ist und einen intensiven Duft verströmt. Da lässt es sich verschmerzen, dass das Gebäck rund ist und nicht – wie eigentlich üblich – der Form einer Taube nachempfunden. Das von uns ausgesuchte Exemplar wurde mit den traditionellen Puderzuckerstreuseln dekoriert und mit dunkler Schokolade gespickt.
Caredda, Josefstr. 119, 8005 Zürich, 27.50 Franken

Zuckerhase (5)
Irgendwo im Gewühl der Kindheitserinnerungen gab es ihn, den roten Zuckerhasen. Also wollten wir seiner unbedingt habhaft werden, aber das war gar nicht so leicht. Im wunderschönen Betrieb von Michel Péclard in der Altstadt wurden wir schliesslich fündig. Der Hase schmeckt – nun ja – nach Zucker und wird aus Kristall­zucker, Wasser, Glukosesirup und Lebensmittelfarbe hergestellt. So schön transparent ist er dank des Klärens mit etwas Essig. Seine leuchtend rote Farbe steht für den Sieg des Lebens und der Liebe am Osterfest.
Schober, Napfgasse 4, 8001 Zürich, 10 Franken

Zopfhäsli (6)
Zürichs bunteste Confiserie ist in der ganzen Welt für ihre Schoggispezialitäten berühmt. Noch besser finden wir aber das Gebäck. Im Januar gibts den herrlichen Dreikönigskuchen und derzeit die österlichen Zopfhäsli. Diese bestehen, wie es der Name schon sagt, aus aussen knusprigem und innen schön weichem, aber nicht wattigem Zopfteig. Je ein Drittel eines Häsli ist mit Zuckerstückchen, Mandelblättchen oder ganzen Haselnüssen verziert.
Teuscher, Bahnhofstr. 46, 8001 Zürich 3.90 Franken (Zueritipp)

Erstellt: 23.03.2016, 16:02 Uhr

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