Bülach lässt sich seine 1200-Jahr-Feier etwas kosten

2011 wird es 1200 Jahre her sein, dass Bülach erstmals urkundlich erwähnt wurde. Für die Festivitäten im Jubiläumsjahr will die Stadt eine halbe Million Franken ausgeben.

Der Lindenhof ist für den Festakt zur Bülacher 1200-Jahr-Feier vorgesehen. Dazu muss er noch instand gesetzt werden.

Der Lindenhof ist für den Festakt zur Bülacher 1200-Jahr-Feier vorgesehen. Dazu muss er noch instand gesetzt werden. Bild: DAVID BAER

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Nicht bloss mit einem Fest soll 2011 gefeiert werden, dass Bülach seit 1200 Jahren besteht. Vielmehr sind über das ganze Jahr verteilt Feiern an verschiedenen Orten vorgesehen. «Das Jubiläumsjahr soll eine nachhaltige Wirkung haben», formuliert der Stadtrat in seiner Weisung an den Gemeinderat seine Absicht. Das Ziel ist, dass die 1200-Jahr-Feier sowohl den alteingesessenen Bülachern als auch den Neuzuzügern etwas bietet. Und sie soll die Beziehung zu den Kreisgemeinden festigen. Um die Identität der einzelnen Quartiere zu fördern, werden auch sie stark eingebunden.

Dem Gemeinderat beantragt der Stadtrat einen Rahmenkredit über 500’000 Franken für die Festivitäten im Rahmen der 1200-Jahr-Feier. Zum Vergleich fügt er an, dass die Feier zum 600-jährigen Stadtrecht von Bülach im Jahre 1984 rund 474’000 Franken gekostet habe, was teuerungsbereinigt einem Betrag von rund 715’000 Franken entspreche.

Mit den folgenden sieben Schwerpunkten möchte der Bülacher Stadtrat das Jubiläumsjahr 2011 begehen:

Stafettenlauf: Zum Auftakt ist ein Stafettenlauf vom Stiftsarchiv des Klosters St.Gallen nach Bülach geplant. Im Stiftsarchiv sind drei Urkunden aufbewahrt, die sich auf Bülach beziehen. Ein Faksimile der ersten Urkunde aus dem Jahre 811 wird mit verschiedenen Sportarten nach Bülach überbracht.

Quartierevents: Etwa fünf Bülacher Quartiere organisieren je ein Fest mit kulturellem Inhalt. Die Anlässe finden an verschiedenen Wochenenden statt.

Festschrift: Die Lesegesellschaft gibt eine Festschrift heraus, die ein breites Publikum anspricht. Am Bächtelen 2011 wird sie vorgestellt.

Büli-Fäscht: Ein Höhepunkt wird das Büli-Fäscht darstellen. Federführend bei der Organisation ist die Interessengemeinschaft Bülacher Vereine.

Festakt: Der offizielle Festakt wird in einen der Anlässe integriert. Als Ort des Festakts steht zurzeit der Lindenhof im Vordergrund.

Theaterspektakel: Eine professionelle Institution soll ein auf Bülach zugeschnittenes Theaterspektakel schreiben und mit Laiendarstellern inszenieren. Die Produktion soll als Freilichtspiel – eventuell ebenfalls auf dem Lindenhof aufgeführt werden.

Kunstwettbewerb: Das Erscheinungsbild der Stadt vom Bahnhof bis zur Altstadt soll aufgewertet werden. Kunstschaffende aus der ganzen Schweiz werden eingeladen, ihre Ideen einzureichen, eine Jury erkürt das Siegerprojekt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.09.2008, 20:16 Uhr

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