Autoindustrie

Daimler steuert in den USA auf Rekordjahr zu

Stuttgart Daimler will in den USA in diesem Jahr so viele Autos verkaufen wie nie zuvor.

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«Für das erste Quartal haben wir 61'000 Zulassungen in den Büchern und den höchsten US- Marktanteil aller Zeiten», sagte der Chef von Mercedes-Benz in den USA, Steve Cannon, der deutschen «Automobilwoche».

«Deshalb sind wir guter Dinge, in diesem Jahr sogar unser Allzeit- Hoch von 2007 zu knacken.» Damals hatte das Unternehmen 248'100 Autos in den USA abgesetzt, im vergangenen Jahr waren es 245'231.

Die USA werden nach Ansicht des Managers auch auf längere Sicht der wichtigste Markt vor dem boomenden China bleiben. «Wenn Mercedes global 2020 die Nummer eins sein will, dann wollen wir dieses Ziel hier in Amerika ein paar Jahre vorher erreichen.»

Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte im vergangenen Jahr das Ziel ausgegeben, bis 2020 führender Oberklassehersteller vor den Rivalen BMW und Audi werden zu wollen.

Im ersten Quartal 2012 lieferte sich Daimler in den USA ein Kopf- an-Kopf-Rennen mit BMW: Der Absatz von Mercedes legte um 15 Prozent auf 61'513 Autos zu, der von BMW um 16,6 Prozent auf 75'729 Fahrzeuge.

Noch besser lief es für VW: Europas grösster Autobauer verkaufte mit 94'373 Autos 40,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, auch die Tochter Audi glänzte mit einem satten Absatzplus von 16 Prozent auf 29'470 Wagen.

Erstellt: 15.04.2012, 14:38 Uhr

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