Drei Präsidenten treten zurück

Zur Halbzeit der laufenden Legislatur steht fest: Für drei Gemeindepräsidenten ist es die letzte. Andere warten noch zu.

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Der Wahlkampf beginnt in diesem Herbst – zumindest in Hombrechtikon. Zwei Gemeinderäte fehlen dem Dorf, und es finden Ersatzwahlen statt. Am 28. September kämpfen René Schmid (FDP) und Jeannette Honegger (SVP) um den Sitz der ehemaligen Gemeinderätin Gabriela Schwarz (FDP), die im Januar weggezogen ist. Im Oktober oder November – je nach Anzahl der Kandidaten – wird über die Nachfolge der im Juli verstorbenen Gemeinderätin Cornelia Fink (parteilos) entschieden.

Bald dürften aber auch andere Politiker im Bezirk Meilen beginnen, sich Gedanken um eine Kandidatur zu machen – als Gemeindepräsident. Denn schon jetzt steht fest, dass die Präsidenten von Uetikon, Meilen und Herrliberg am Ende der Legislaturperiode im Jahr 2010 zurücktreten werden. Wie Rolf Jenny (SVP) aus Herrliberg hört auch der Meilemer Hans Isler (SVP) altershalber auf. «Alles hat seine Zeit im Leben. Acht Jahre sind eine anständige Dauer als Gemeindepräsident», sagt Isler. Er wolle dann zurücktreten, wenn sein Amt noch Freude mache. Für Kurt Hänggi (parteilos) aus Uetikon war, wie er sagt, von Anfang an klar, dass er sein Amt nur zwei Legislaturperioden lang ausüben wolle. «Ich war dann zwölf Jahre in der Politik, das reicht. Ich bin kein Sesselkleber.»

Antreten, um die Stabilität zu wahren

Dagegen werden die Gemeindepräsidenten Max Baur (FDP) aus Hombrechtikon, Max Baumgartner (FDP) aus Küsnacht und Ernst Sperandio (CVP) aus Oetwil wieder antreten. «Es ist Teil meines Lebens. Ich finde es schön, eine Gemeinde vorwärtszubringen», sagt Sperandio. Bedeckt geben sich die übrigen Präsidenten aus dem Bezirk. Der Erlenbacher Ferdy Arnold (CVP) entscheidet erst im Laufe des nächsten Jahres über eine weitere Kandidatur. Katharina Kull-Benz (FDP) aus Zollikon wird mit der Ortspartei Rücksprache nehmen. Und Hermann Zangger (SVP) aus Zumikon macht seinen Entscheid davon abhängig, wie viele seiner Gemeinderatskollegen zurücktreten. Sind es viele, will er nochmals antreten, um die Stabilität zu wahren. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 22.09.2008, 21:48 Uhr

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