Rüstungsindustrie

EADS will nach geplatzter Fusion Rüstungsgeschäft überdenken

London Nach der gescheiterten Fusion mit dem britischen Konzern BAE stellt EADS seine Rüstungsaktivitäten auf den Prüfstand.

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Der Konzern will nun die Strategie in dieser Sparte überdenken.

Dies schrieb EADS-Chef Tom Enders in einem Brief an die Mitarbeiter, aus welchem die «Financial Times» (Onlineausgabe) am Donnerstag zitierte.

Am Mittwoch hatten beide Unternehmen bekanntgegeben, dass die geplante Mega-Fusion gescheitert sei. Durch das Zusammengehen wäre der weltweit grösste Luftfahrt- und Rüstungskonzern mit über 220'000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Euro entstanden. Streitpunkt waren zuletzt britische Bedenken gegen die geplanten Staatsbeteiligungen von Deutschland und Frankreich an dem neuen Konzern.

Erstellt: 11.10.2012, 09:48 Uhr

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