Tennis

Federer dank Ferrer vorzeitig weiter

Roger Federer qualifiziert sich an den ATP-Finals in London schon vor dem letzten Einzel der Gruppe B gegen Andy Murray für die Halbfinals. Kei Nishikori gewinnt gegen David Ferrer 4:6, 6:4, 6:1.

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Obwohl Nishikori (ATP 5) an seiner Masters-Premiere gegen Ferrer (ATP 10) zu seinem zweiten Sieg im dritten Spiel kam, kann er in der Rangliste Federer nicht mehr überholen, da der Japaner aufgrund des Verlustes des erstes Satzes unabhängig vom Ausgang der Partie zwischen Federer und Murray am Ende das schwächere Satzverhältnis als der Schweizer aufweisen wird. Nishikori wahrte sich dank dem Dreisatzsieg aber die Chance auf den Halbfinal-Einzug. Andy Murray muss gegen Federer in zwei Sätzen gewinnen, um im Fernduell den US-Open-Finalisten noch zu verdrängen.

Als erster Spieler an diesen Finals qualifizierte sich Federer für die Runde der letzten vier. Für den sechsfachen Masters-Sieger ist es bei seiner 13. Teilnahme in Folge die zwölfte Halbfinal-Qualifikation, womit der 33-jährige Baselbieter den Rekord von Ivan Lendl egalisierte. Nur 2008 in Schanghai hatte Federer nach Niederlagen gegen Gilles Simon und Andy Murray den Einzug in die Halbfinals verpasst. Gewinnt Federer gegen Murray mindestens einen Satz, schliesst er seine Gruppe als Sieger ab und wird am Samstag auf den Zweiten der Gruppe A treffen.

Ferrer ersetzte im ersten Spiel des Tages den Kanadier Milos Raonic, der bei seiner Masters-Premiere wegen einer Oberschenkelverletzung für das dritte Gruppenspiel Forfait erklären musste. Der Spanier verlor zwar auch das vierte Duell in diesem Jahr gegen Nishikori, sorgte aber dafür, das erstmals an diesen ATP-Finals eine Partie über die volle Distanz ging. Für Ferrer war es die sechste Teilnahme an den ATP-Finals. Bei seiner Premiere 2007 in Schanghai hatte der 32-Jährige aus Valencia den Final erreicht, den er gegen Federer klar in drei Sätzen verlor.

Erstellt: 13.11.2014, 17:33 Uhr

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