Fussball

"Feuerwehrmann" Seoane mit Kurzeinsatz in Sitten

Der FC Luzern befindet sich noch immer auf fieberhafter Suche nach einem neuen Trainer. Heute Abend steht in Sitten Gerardo Seoane an der Seitenlinie - nur für dieses eine Spiel.

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Bei Luzern ist der ehemalige Spieler und aktuelle U18-Trainer für drei Tage als "Feuerwehr-Mann" eingesprungen. Der einstige Mittelfeldspieler kennt das Innenleben des FCL und wird die verunsicherte Mannschaft in Sitten führen. Diese Lösung wurde notwendig, weil sich die Klubführung in der Nachfolge für den suspendierten Ryszard Komornicki verspekuliert hat. Als Interimslösung wollten sich weder Kronfavorit Bernard Challandes, der auch als potenzieller Nachfolger von Martin Rueda bei den Young Boys gehandelt wird, noch Trainer-Veteran und SRF-Experte Hanspeter Latour (65) zur Verfügung stellen. Und Alex Freis Wunschtrainer Heiko Vogel hat sich (noch?) nicht bereit erklärt.

Brisanz verspricht auch das 231. Zürcher Derby. Der FCZ hat nach bislang beeindruckendem Start ins neue Jahr gegen St. Gallen einen Rückfall (1:3) erlitten, liebäugelt aber weiter mit einem Platz in der Europa League. Der FCZ weist nur vier Punkte Rückstand auf das auch unter seinem vierten Saisontrainer Arno Rossini darbende Sion auf.

Die Grasshoppers haben in den letzten fünf Partien nur einmal gewonnen (3:1 gegen St. Gallen), dreimal mit 0:0 remisiert und in vier der letzten fünf Spiele kein einziges Tor erzielt. "Das muss sich ändern. Reaktionen sind gefragt. Wir standen lange im Sonnenschein; nun müssen wir auch Sturm und Hagel überstehen", formulierte es GC-Trainer Uli Forte mit meteorologischem Ansatz. FCZ-Coach Urs Meier konterte: "Wir sind bis in die Zehenspitzen motiviert, aber eine Steigerung ist notwendig. GC stellt mit 19 erhaltenen Gegentreffern weiterhin die stabilste Abwehr der Super League."

Erstellt: 06.04.2013, 09:52 Uhr

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