Geile Grafik

Benjamin Burger ist in «Yet Another World» der Frage nachgegangen, wie man «den physischen Bühnenraum um den virtuellen Bühnenraum erweitern» kann.

Echt virtuell und total real: Keiner weiss, wo ihm der Kopf steht.

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Kühne Köpfe haben sich in den vergangenen Jahren intensiv Gedanken über die Frage gemacht, wie man Videogames in den realen Raum des Theaters übertragen könnte. Denn bei allem technischen Fortschritt, den es in der Game-Industrie gibt, hat die konkrete Wirklichkeit des realen Raums immer noch die geilste Grafik. Wie man die Realität für das Virtuelle nutzen könnte, hat auch Benjamin Burger interessiert. In seiner Masterarbeit an der Zürcher Hochschule der Künste ist er der Frage nachgegangen, wie man «den physischen Bühnenraum um den virtuellen Bühnenraum erweitern» kann. Nun kommt an der Gessnerallee ein Projekt heraus, das auf den Überlegungen von Burgers Masterarbeit basiert. «Yet Another World» verquickt Jonathan Lethems «Chronic City», einen der wichtigsten New-York-Romane, mit dem Videogame «Grand Theft Auto IV». Versprochen wird eine interaktive Multiplayer-Performance mit der Qualität eines Films. Möglicherweise ist der sogar geiler als die Wirklichkeit. (tob)

Erstellt: 24.04.2013, 15:31 Uhr

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