Detailhandel

Gewerkschaften wollen für Migros-Expansion in Deutschland Garantien

Der Grosseinkauf der Migros in Deutschland beschäftigt auch die Gewerkschaften.

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Die deutsche Arbeitnehmervertreterin Verdi und die Schweizer Unia fordern von der Migros Rücksichtnahme auf die Anliegen der deutschen Supermarktmitarbeiter.

Die Migros solle so schnell wie möglich dem deutschen Flächentarifvertrag für den Detailhandel, sprich den branchenweiten Gesamtarbeitsvertrag, beitreten, forderten die Gewerkschaften am Donnerstag. Dieser garantiere gute Mindestlöhne und weitere Mindestarbeitsbedingungen.

Die Handelssparte der Tegut-Kette in Hessen, Thürigen und Bayern mit 300 Filialen, welche die Migros übernehmen will, hat rund 4900 Arbeitsplätze. Rund 1400 Stellen gehören zu den Produktionsbetrieben, welche die Besitzerfamilie Gutberlet behält.

Die Stimmung bei den Tegut-Mitarbeitern sei angespannt, liess sich eine Verdi-Funktionärin in Hessen zitieren. Die Arbeitnehmerorganisationen verlangen, dass die Migros die Belegschaften schnell und offen informiert. Die Unia fordert zudem, dass die geplante Expansion in der Schweiz keine Migros- Arbeitsplätze in grenznahen Regionen koste.

Erstellt: 11.10.2012, 18:20 Uhr

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