Schuldenkrise

Griechen legen wieder mehr Geld bei heimischen Banken an

Frankfurt Konsumenten und Unternehmen haben erstmals seit einigen Monaten wieder mehr Geld bei griechischen Banken angelegt.

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Deren Einlagen erhöhten sich im Juli um rund zwei Prozent auf 159,4 Milliarden Euro, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht.

Noch im Juni waren die Bankeinlagen um fünf Prozent gefallen, ebenso in den Monaten davor. Grund dafür waren Spekulationen über ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone. Dies hätte bei einem Sieg der Spargegner bei der Parlamentswahl gedroht, bei der sich aber die Befürworter des Reformkurses durchsetzten.

Im ebenfalls krisengeplagten Spanien ziehen Privatpersonen und Firmen dagegen weiterhin Geld von ihren Banken ab. Die Einlagen schrumpften so gegenüber dem Vormonat um fast fünf Prozent auf 1,509 Billionen Euro.

An den internationalen Finanzmärkten hat sich Spanien derweil erneut Milliarden-Summen geliehen. Das südeuropäische Land verkaufte am Dienstag Geldmarktpapiere und sammelte dabei 3,6 Milliarden Euro ein. Im Vorfeld waren nur 2,5 bis 3,5 Milliarden Euro erwartet worden.

Erstellt: 28.08.2012, 12:26 Uhr

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