Grosseinsatz in Chemnitz - Polizei fahndet nach jungem Syrer

Im Zusammenhang mit dem Großeinsatz in Chemnitz fahndet die Polizei nach einem gebürtigen Syrer, der der Vorbereitung eines Bombenanschlags verdächtigt wird. Der 22-Jährige trage einen schwarzen Kapuzenpulli mit auffälligem Aufdruck, hieß es in dem am Samstag veröffentlichten Fahndungsaufruf. Zuvor hatten Beamte eines Spezialeinsatzkommandos eine Wohnung in einem Plattenbau gestürmt, in der der Verdächtige vermutet wurde. Den Mann habe die Polizei dort zwar nicht gefunden, sagte der Sprecher des Landeskriminalamtes Sachsen, Tom Bernhardt. Die Ermittler hätten in der Wohnung jedoch Sprengstoffspuren entdeckt, was den Verdacht gegen ihn erhärte. Von einem islamistischen Hintergrund wollte Bernhardt nach den bisherigen Erkenntnissen allerdings noch nicht sprechen.
Die Polizei werde sich dazu erst äußern, wenn es belastbare Fakten gebe. Ausgelöst worden sei der Einsatz durch eine Warnung des Verfassungsschutzes, wonach es zu einer gefährlichen Lage kommen könnte. Was die Anschlagsvorbereitungen angehe, so sei bisher unklar, wo, wann, wie und warum eine Tat geplant worden sei.
Von dem Verdächtigen gehe für die Bevölkerung derzeit jedoch vermutlich keine Gefahr aus.
Der Polizeieinsatz spielte sich im Chemnitzer Wohngebiet Fritz Heckert ab, das in weiten Teilen aus Plattenbauten besteht. Die Polizei forderte die Anwohner dort auf, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

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Erstellt: 08.10.2016, 17:03 Uhr

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