Eishockey

HCD strotzt vor Selbstvertrauen

Ein HC Davos, der derzeit nur so vor Selbstvertrauen strotzt, lässt Genève-Servettekeine Chance. Der Leader setzt sich unter der Regie von Doppeltorschütze Marcus Paulsson mit 5:1 durch.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Das Duell zwischen dem 2. (Davos) und dem 4. (Servette) war erstaunlich einseitig. Das lag primär an der Effizienz der Davoser, die zudem wesentlich stilsicherer und vor allem temporeicher aufspielten. Servette scheiterte nicht nur immer wieder am einmal mehr starken Davoser Keeper Leonardo Genoni, sondern auch am eigenen Unvermögen.

Exemplarisch war das zweite Drittel: Erst verpasste Jurai Simek das 2:1 für Servette (24.), bevor Paulsson die Davoser in Führung brachte. Das selbe Bild wenig später: Alexandre Picard scheiterte solo vor Genoni, kurz darauf erhöhte Dario Simion auf 3:1 (32.). Und nachdem Taylor Pyatt aus drei Metern das Tor nicht getroffen hatte, erzielte Andres Ambühl den vierten Davoser Treffer.

Einzig zu Beginn des Spiels hatte Servette auf Augenhöhe mitgespielt. Auf den frühen Davoser Führungstreffer nach 115 Sekunden durch Marc Wieser reagierten die Genfer mit dem Ausgleich durch Jurai Simek. Für den Schweizer Internationalen war es der 100. Skorerpunkt in der NLA.

Als Davos Fahrt aufnahm, brach der Widerstand von Servette. Den HCD scheint derzeit niemand stoppen zu können. Das Team von Trainer Arno Del Curto punktete auch im siebten Spiel der Saison und reihte den bereits siebten Sieg aneinander.

Genève-Servette - Davos 1:5 (1:1, 0:4, 0:0)

6329 Zuschauer. - SR Mandioni/Wiegand, Fluri/Rohrer. - Tore: 2. Marc Wieser (Reto von Arx, Dino Wieser) 0:1. 4. Simek (Marti, Picard) 1:1. 25. Paulsson (Jung/Ausschlüsse Ranger; Axelsson) 1:2. 32. Simion (Walser, Jörg) 1:3. 35. Ambühl (Axelsson, Kindschi/Ausschlüsse Antonietti; Ryser) 1:4. 40. (39:20) Paulsson (Lindgren, Simion) 1:5. - Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Antonietti) plus Spieldauer (Antonietti) gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Rubin; Simion.

Genéve-Servette: Bays (41. Descloux); Vukovic, Ranger; Trutmann, Marti; Antonietti, Mercier; Iglesias; Simek, Romy, Taylor Pyatt; Rubin, Tom Pyatt, Picard; Jacquemet, Rod, Kast; Gerber, Rivera, Bezina; Traber.

Davos: Genoni; Du Bois, Kindschi; Schneeberger, Koistinen; Ryser, Jung; Jan von Arx, Paschoud; Ambühl, Corvi, Axelsson; Hofmann, Lindgren, Paulsson; Simion, Walser, Jörg; Marc Wieser, Reto von Arx, Dino Wieser.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Mayer (verletzt), Loeffel (gesperrt) und D'Agostini (überzähliger Ausländer), Davos ohne Forster, Guerra, Schommer und Sciaroni (alle verletzt).

Erstellt: 03.10.2014, 22:59 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Blogs

Nachspielzeit Nations League mit Delikatesse

Wettermacher Der Name der Hose

Die Welt in Bildern

Vatikan: Bischöfe während der Heiligsprechung des Papstes Paul VI und des 1980 ermordeten Erzbischofs Oscar Romero aus San Salvador. (14. Oktober 2018)
(Bild: Alessandro Bianch) Mehr...