Hitzfeld: «Israel ist als aggressive Mannschaft bekannt»

Der Nationaltrainer freut sich auf den ersten Ernstkampf mit einer motivierten Mannschaft. Die Startelf gab Hitzfeld noch nicht bekannt: «Es gibt noch einige offene Fragen.»

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Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld ist mit dem Stand der Vorbereitungen vor dem ersten WM-Qualifikationsspiel gegen Israel zufrieden: «Die Stimmung in der Mannschaft ist sehr gut, die Spieler verstehen sich ausgezeichnet. Jeder freut sich, Teil der Nati zu sein.»

Wieder mit dabei waren junge Gesichter, die unter Hitzfeld zu ihrem ersten Aufgebot kamen: Der Matchwinner beim gestrigen FCZ-Sieg über Bellinzona Almen Abdi wie auch Basel-Jungstar Valentin Stocker machten im ersten Training nach dem Zusammenzug einen frischen Eindruck.

Magnin bleibt Interims-Captain

Auf die Frage, ob Alex Frei nicht wenigstens als Joker zu einem Teileinsatz kommen könnte, antwortete Hitzfeld: «Für Alex ist es jetzt am wichtigsten, Matchpraxis zu erhalten. Kein Training kann ein Spiel ersetzen. Mit Dortmund kann er heute und am Wochenende zu einem Teileinsatz kommen. Zehn Minuten in der Nati hätten uns, aber auch ihm selbst nichts gebracht.» Wenn alles optimal ablaufe, werde er aber für das Luxemburg-Spiel zur Nati stossen. Im Match gegen Israel werde deshalb Ludovic Magnin die Captain-Binde tragen.

«Mit kühlem Kopf und guten Nerven»

Hitzfeld erwartet ein schwieriges Spiel in Tel Aviv: «Die Atmosphäre im Stadion wird nicht einfach sein für uns. Israel ist als agressive Mannschaft bekannt, deshalb müssen wir mit einem kühlen Kopf und guten Nerven spielen.»

Im letzten Duell gegen Israel vor vier Jahren war Tranquillo Barnetta gefoult worden und hatte sich einen Kreuzbandriss zugezogen. «Das ist abgehakt. Eigentlich denke ich nur noch an den Vorfall, wenn ihr Journalisten mich immer wieder daran erinnert.» Der Leverkusen-Söldner konnte im letzten Bundesliga-Spiel ein Tor erzielen und zwei Assists verbuchen. «Ich bin in Form und freue mich sehr auf das Spiel.» Körperlich sei er zwar schon an der EM fit gewesen, die Fussverletzung kurz zuvor habe ihm aber die mentale Spannung geraubt, die es auf diesem Niveau brauche.

Vor dem Konkurrenzkampf mit dem aufstrebenden Abdi fürchtet sich Barnetta nicht: «Es ist immer gut, wenn junge Spieler nachstossen. Das bringt Schwung in die Mannschaft.» (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 04.09.2008, 10:22 Uhr

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