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Konzernumbau belastet italienische Bank Monte dei Paschi

Siena Die Probleme bei der vom Staat gestützten drittgrössten italienischen Bank Monte dei Paschi reissen nicht ab.

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Im zweiten Quartal rutschte sie wegen des Konzernumbaus und Abschreibungen wieder einmal tief in die roten Zahlen.

Es sei ein Verlust von 1,67 Milliarden Euro angefallen, teilte das Institut am Dienstag in Siena mit. Zum Jahresauftakt hatte die angeblich älteste Bank der Welt noch schwarze Zahlen geschrieben, nachdem sie 2011 wegen der Krise in der Eurozone und an den Finanzmärkten mit einem Verlust von 4,7 Milliarden Euro abgeschlossen hatte.

Die Traditionsbank steckt in einer tiefen Krise und musste erst im Juni erneut den Staat um Hilfe bitten. Der seit Anfang des Jahres amtierende neue Chef Fabrizio Viola will die Bank mit einem drastischen Sparprogramm wieder auf Kurs bringen.

Bis zu 4600 der zuletzt rund 33'000 Stellen sollen gestrichen werden. Ausserdem will sich das Institut von einigen Sparten trennen, Bereiche auslagern und 400 der 3000 Filialen schliessen.

Erstellt: 28.08.2012, 18:48 Uhr

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