Landi baut in Dürnten ein Geschäftszentrum

19 Millionen Franken investiert die Landi Bachtel in ihr neues Geschäftszentrum zwischen Dürnten und Bubikon. Dafür gibt sie zwei bestehende Standorte auf.

Der Neubau wird nötig, weil die Landi Bachtel nach der Fusion mit der Landi Bäretswil aus allen Nähten platzt.

Der Neubau wird nötig, weil die Landi Bachtel nach der Fusion mit der Landi Bäretswil aus allen Nähten platzt. Bild: PD

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Mit dem geplanten Geschäftszentrum im Lättenmoos setzt die Landi Bachtel neue Massstäbe. 19 Millionen Franken lässt sie sich den vierstöckigen Minergie-Neubau aus Schweizer Holz kosten. Im Gegensatz zu den bestehenden Landi-Märkten in Pfäffikon und Wetzikon bietet das Zentrum zwischen Dürnten und Bubikon nebst dem Verkaufsareal eine Fläche von 2500 Quadratmetern für Mieter. Geplant ist die Eröffnung des hellen Baus für 2010. Wenn alles gut geht, kann der Totalunternehmer Strüby aus Seewen (SZ) bereits Ende 2008 mit den Bauarbeiten beginnen. Trotz 130 Parkplätzen hat niemand Einsprache gegen das Projekt erhoben.

Nötig ist der Neubau, weil die Landi Bachtel nach mehreren wachstumsstarken Jahren und einer Fusion mit der Landi Bäretswil aus allen Nähten platzt. Das bezieht sich nicht nur auf die Verwaltungs-Büros in Dürnten, sondern auch auf die beiden Landi-Läden in Dürnten und Bubikon. Mit einer Verkaufsfläche von rund 150 Quadratmetern sind sie laut Geschäftsführer Stephan Ryffel viel zu klein, um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Nach der Eröffnung des Zentrums im Lättenmoos werden sie deshalb geschlossen. Die Räumlichkeiten will die Landi Bachtel verkaufen.

Am neuen Standort - direkt an der Ein- und Ausfahrt der A 53 neben dem künftigen Hauptsitz des Gartencenters Meier - gilt ein ganz anderer Standard. Auf einer Fläche von 1600 Quadratmetern bietet die Landi Bachtel ihren Kunden im untersten Geschoss künftig 7000 Artikel an. «Wir sind kein Lebensmittelladen», stellt Verwaltungsratsmitglied August Grünenfelder derweilen klar. Zwar führe die Landi Bachtel «Produkte von der Scholle» wie beispielsweise Kartoffeln, Früchte und Gemüse, der Schwerpunkt liege aber auf Haus, Hobby und Garten, angefangen von der Bekleidung bis hin zum Pflanzenschutzmittel. Hinzu kommt ein sogenanntes Agrarkompetenz-Zentrum, wo Landwirte Futtermittel, Pflanzennahrung, Sämereien und andere Produkte beziehen und sich beraten lassen können. Zum Geschäftszentrum gehören auch eine Agrola-Tankstelle mit Shop und eine grosse Attika-Wohnung.

Obwohl die Landi Bachtel in den Gemeinden rund um den Oberländer Hausberg bereits mit sieben Tankstellen, sechs Volg-Filialen und vier Landi-Läden gut verankert ist, eröffnet ihr das Zentrum neue Perspektiven. Die Gemeindeschreiber von Dürnten und Bubikon, David Ammann und Matthias Willener, sind überzeugt, dass die Landi viele Kunden finden wird. «Wir freuen uns auch, dass im Geschäftszentrum neue Arbeitsplätze entstehen werden», sagt Ammann.

2007 beschäftigte die Landi Bachtel 100 Angestellte und erzielte einen Umsatz von 45 Millionen Franken. Die 278 Mitglieder der landwirtschaftlichen Genossenschaft werden sich in November nochmals mit dem Geschäftszentrum beschäftigen. «Die ersten Reaktionen bei der Präsentation im Frühling waren positiv», sagt Geschäftsleiter Ryffel.

Bereits diverse Interessenten

Für den viergeschossigen Bau, der viel Platz für Mieter bietet, sprach gemäss Verwaltungsratsmitglied Grünenfelder die verkehrstechnisch optimale Lage. Bereits hätten verschiedene Unternehmen Interesse an den freien Flächen im zweiten, dritten und vierten Geschoss angemeldet. Nicht vermietbar ist nebst dem untersten Geschoss einzig die Hälfte des dritten Geschosses, da dort die Landi-Verwaltung untergebracht werden soll.

Sehr interessiert ist die landwirtschaftliche Genossenschaft am Reitsportfachgeschäft Horseland, das sich die Eröffnung einer Filiale zwischen Dürnten und Bubikon überlegt. «Grundsätzlich sind wir momentan für alle Anfragen offen.», betont Ryffel. Ein Anfrage hat die Landi Bachtel jedoch schon vor einiger Zeit abgelehnt: diejenige des deutschen Discounters Aldi. «Er passt nicht zu unserem Konzept», meint der Geschäftsführer. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 20.08.2008, 07:05 Uhr

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