Neuling in Zürich West

Bei der Hardbrücke wird ein neuer Club eröffnet. Der Betreiber erklärt, wie er als Newcomer in Zürich bestehen will.

Bewegte Zeiten an der Hardbrücke: Besame Mucho, dann Acanto, heute Glasraum.

Bewegte Zeiten an der Hardbrücke: Besame Mucho, dann Acanto, heute Glasraum.

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Sie eröffnen dieses Wochenende bei der Hardbrücke den Glasraum. Derzeit buhlen mehrere Dutzend Lokale in Zürich ums Partyvolk. Wie wollen Sie auf diesem umkämpften Markt überleben?
Mit einem qualitativ hochstehenden Programm, internationalen Acts im Bereich Tech- und Deephouse. Wir machen das zu dritt, und wir denken, dass es nach der Schliessung der Clubs Cabaret und Pfingstweide da eine Lücke gibt. Zudem ist der Zeitpunkt dieses Projekts für uns ideal.

Warum?
Nun, wir sind seit acht Jahren im Business. Wir haben im Rohstofflager auf dem Toni-Areal Erfahrungen beim Booking gesammelt, auf Zürichseeschiffen Partys organisiert und so vom Getränkeorganisieren bis zum Bürokram alles von Grund auf gelernt. Wir sind bereit für den eigenen Club. Zudem haben wir mit unseren Sunday-Daytimepartys eine treue Stammkundschaft aufgebaut.

Sie meinen mit ihren After-After-Afterhours.
(lacht) Nein. Im Queens, wo wir mehrmals waren, kamen 90 Prozent der Leute ausgeschlafen und gut genährt direkt vom Frühstückstisch. Das war ein ganz anderes Publikum.

Ihr Club befindet sich dort, wo einst das Besame Mucho war, heute das Acanto. Letzterer hat bei den Szenis nicht den besten Ruf; zu prollig, war ihr Fazit. Wie gehen Sie damit um?
Unter der Woche bleibt das Gastrokonzept des Acanto bestehen. Am Wochenende übernehmen wir. Ich mache mir da keine Sorgen. Wir haben bereits im Queens bewiesen, dass wir unsere eigenen Leute hineinbringen. Wir konnten am Street-Parade-Wochenende zum ersten Mal im Acanto üben. Es klappte wunderbar.

Eintritt 25 Franken Eröffnungsparty mit Cassy (D) und Mountain People (Zueritipp)

Erstellt: 04.09.2013, 15:25 Uhr

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