Party für viele

Ein Franzose weiss, wie Hits funktionieren – und liefert einen nach dem anderen.

Schaut ernst, macht aber Spassmusik: The Avener aus Frankreich.

Schaut ernst, macht aber Spassmusik: The Avener aus Frankreich.

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Einfache Melodien, treibender Beat und sanft-raue Frauenstimme. So klingen die ersten Sommerhits der 2010er-Jahre. So ist der Remix des Bluesstücks «Fade Out Lines» aufgebaut. Er bescherte Tristan Casara alias The Avener 2014 endgültig den Durchbruch als DJ. Im Business mischte der Franzose als Ghost-Produzent ­bereits seit mehreren Jahren mit. Die erste eigene Single landete in Deutschland und Österreich auf Platz eins der Charts, in der Schweiz auf Platz drei. In allen diesen Ländern hielt sich der Song wochenlang in der Hitparade – so wie ein Jahr später das Debütalbum «The Wanderings of the Avener».

«Ich sage gerne, meine Musik sei eine Art ‹Acoustic trifft Deep House›», so der Franzose kurz nach seinem ersten Superhit in einem Interview. «In den zehn Jahren, die ich jetzt als Produzent und DJ arbeite, konnte ich mir meinen ganz eigenen Stil erarbeiten.» Fakt ist: Seine Remixe sind keine wuchtigen Housetracks, sondern leicht und tagestauglich. Sie funktionieren nicht nur im Club, sondern sprechen ein grosses Publikum an. Wie jene des deutschen Überfliegers Robin Schulz. Die beiden DJs legten an der letztjährigen Street-Parade auf. Es war nicht ihr erster oder ihr letzter gemeinsamer Abend. Die beiden 87er begeistern die gleiche junge Masse. Mehrheitlich ­Teenager feiern zu der harmlosen und fast poppigen Coolness. Diese Fans sorgten dafür, dass der Auftritt von Schulz im Volkshaus Anfang März restlos ausverkauft war. Während dieser Abend bereits um elf Uhr geendet hatte, fängt die Party mit The Avener jedoch dann erst an.

(Zueritipp)

Erstellt: 23.03.2016, 15:00 Uhr

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