Telekommunikation

Schweizer Telekommunikationsbranche bleibt in den Top Ten

Die Schweizer Telekommunikationsbranche gehört weiterhin zu den wettbewerbsfähigsten der Welt.

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Auf der jährlich erstellten Rangliste der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) belegt die Schweiz den zehnten Platz.

Im Vergleich zu 2011 verlor die Schweiz jedoch einen Rang. Sie wurde von Grossbritannien verdrängt, das einen grossen Sprung vom 14. auf den 9. Rang machte. Den bestentwickelten Telekomsektor wies nach Ansicht der ITU erneut Südkorea auf. Das ostasiatische Land verwies Schweden, Dänemark, Island, Finnland, die Niederlande, Luxemburg und Japan auf die Plätze.

Was den Zugang zu IT-Infrastruktur angeht, befindet sich die Schweiz hinter Hongkong auf dem zweitbesten Platz, wie die ITU am Donnerstag schrieb. Bei der Nutzung belegt sie Rang 13; die UNO- Sonderorganisation bemängelt einen schlechteren Zugang zum mobilen Breitbandnetz als in den Ländern mit Spitzenplätzen.

Nur den 41. Rang belegt die Schweiz bei den IT-Kompetenzen ihrer Bürger. So sieht die ITU einen Bedarf zu mehr Bildung in IT- relevanten Bereichen, insbesondere auf Sekundarstufe.

Immer mehr Mobiltelefone

Gemäss der Fernmeldeunion setzte die mobile Telefonie ihr rasantes Wachstum fort: 2011 wurden 600 Millionen neue Abonnements abgeschlossen. Somit gibt es nun insgesamt rund 6 Milliarden Handynutzer - das sind 86 Prozent der Weltbevölkerung. Allein in China stieg die Zahl auf eine Milliarde Nutzer, auch Indien wird diese Schwelle bald überschreiten.

Die Zahl der Internetnutzer stieg ebenfalls, und zwar um 11 Prozent. Ende 2011 hatte somit jeder Dritte Zugang zum Internet. In den Entwicklungsländern nahm der Anteil der Internetnutzer an der Gesamtbevölkerung seit 2006 vor 44 auf 62 Prozent zu.

Einen Beschleunigung des Wachstums erwartet die ITU durch die Verbreitung von Smartphones und Tablets in den aufstrebenden Ländern. Sie geht von einer raschen Zunahme der Abonnemente für den mobilen Breitbandanschluss sowie der Internetnutzer in den nächsten Jahren.

Erstellt: 11.10.2012, 15:02 Uhr

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