Steuerfuss von Küsnacht stabil

Küsnacht teilt die Ablieferung an den Finanzausgleich auf Schul- und Politische Gemeinde auf. Der Steuerfuss bleibt bei 77 Prozent.

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Seit 2001 liegt der Küsnachter Gesamtsteuerfuss bei 77 Prozent – 61 für die Politische Gemeinde und 16 für die Schulgemeinde. Neu soll die Ablieferung an den Finanzausgleich zwischen der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde aufgeteilt werden. Diese Aufteilung führt zu einer Verschiebung der Steuerprozente. Der für den Küsnachter Steuerzahler relevante Gesamtsteuerfuss bleibt aber auch 2009 bei 77 Prozent.

«Grund für die Aufteilung des Finanzausgleichs ist die laufende Revision des Finanzausgleichsgesetzes, das die Aufteilung des Finanzausgleichs zwischen der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde vorsieht», erklärt Finanzvorsteherin Ursula Gross Leemann. Gemeinderat und Schulpflege haben sich für 2009 freiwillig auf folgende Steuerfussanträge geeinigt: Politische Gemeinde 30 Prozent (budgetierter Finanzausgleichsbetrag 30,4 Millionen Franken), Schulgemeinde 47 Prozent (47,6 Millionen). «So können wir das Risiko von Schwankungen bei den Steuereinnahmen abfedern», sagt Gross Leemann.

Für das Jahr 2009 budgetiert der Gemeinderat für die Politische Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 2 und einen Cashflow von 12,6 Millionen Franken. Die Gemeinde will zusätzliche 10 Millionen abschreiben. «Wir müssen dann abschreiben, wenn es uns finanziell gut geht», begründet Gross Leemann. Die Personalkosten steigen um 5,5 Prozent. Weiter sind Stellenplanerweiterungen vorgesehen, etwa beim Steueramt, in der Tägerhalde oder in der Mediathek. Die Steigerung von 3,1 Millionen beim Sachaufwand ist auf höhere Energiepreise zurückzuführen. Der Voranschlag rechnet mit Nettoinvestitionen von 20,2 Millionen Franken. Dabei fallen vor allem der Ausbau der ARA und der Neubau der Tägerhalde ins Gewicht. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 02.10.2008, 22:04 Uhr

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