Währungspolitik

USA: Chinas Fortschritte bei Währungspolitik reichen nicht

Cartagena Die USA haben die Lockerung der chinesischen Währungspolitik begrüsst.

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Gleichzeitig betonten die Vereinigten Staaten, dass der angekündigte grössere Spielraum des streng regulierten Devisenhandels noch nicht ausreiche.

«Sie haben Fortschritte gemacht», sagt der Berater von Präsident Barack Obama, Ben Rhodes, am Samstag am Rande des Gipfels der Americas in Kolumbien. «Davon würden wir gerne mehr sehen.» China hatte zuvor mitgeteilt, die Handelsspanne für die Landeswährung Yuan zum Dollar ab Montag auf ein Prozent zu verdoppeln.

Analysten sehen in dem Schritt einen Hinweis darauf, dass sich die chinesische Wirtschaft in einer Abkühlung befindet und trotzdem robust genug ist, um lang angekündigte, strukturelle Reformen abfedern zu können.

Die Massnahme dürfte den Dauerstreit der Volksrepublik mit den USA um den Wechselkurs vor dem IWF-Frühlingstreffen in der kommenden Woche entschärfen. Die USA werfen der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt vor, ihre Währung künstlich niedrig zu halten, um sich im weltweiten Handel Vorteile zu verschaffen.

Erstellt: 15.04.2012, 04:54 Uhr

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