Eishockey

WM-Hauptproben gegen Deutschland

Eine Woche vor dem WM-Startspiel gegen Schweden absolviert das Nationalteam heute in Langenthal und morgen in Rapperswil seine WM-Hauptproben gegen Deutschland.

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Wie immer kurz vor einer WM stehen die Spekulationen um die Zusammensetzung der Mannschaft im Zentrum. Das Team, das die Schweiz ab dem 3. Mai in Stockholm vertreten wird, nimmt aber langsam Konturen an. Zu den 27 Spielern, die derzeit im letzten Trainingscamp weilen, werden noch maximal vier Spieler aus Nordamerika (Roman Josi, Sven Bärtschi, Damien Brunner und Nino Niederreiter) dazustossen.

Josi und Bärtschi, die mit den Nashville Predators respektive den Calgary Flames die NHL-Playoffs verpassten, dürften mit grosser Wahrscheinlichkeit nächste Woche zum Team stossen. Deren Klubs könnten ihr Veto für eine Teilnahme noch einlegen. Klarheit wird deshalb erst nach Abschluss der NHL-Qualifikation (in der Nacht auf Sonntag) herrschen. Für Bärtschi wäre es die Premiere im Schweizer Trikot.

Grössere Fragezeichen dürfen hinter die WM-Teilnahmen von Niederreiter und - sollten die Detroit Red Wings die NHL-Playoffs im Schlussspurt nicht schaffen - Brunner gesetzt werden. Die New York Islanders haben noch nicht entschieden, ob sie Niederreiter für die Playoffs aus der AHL holen werden. Und Brunner wollte sich noch nicht festlegen, ob er nach seiner ersten NHL-Saison für eine WM noch "genügend Energie" habe. Kein Thema für den Titelkampf in Stockholm und Helsinki ist gemäss Simpson der erst 19-jährige Verteidiger Dean Kukan, der mit Lulea nur knapp den Meistertitel in der schwedischen Elitserien verpasste. Von den total noch 31 verbliebenen Kandidaten wird Simpson 25 an der WM einsetzen können.

Hollenstein: "die Chemie stimmt"

Um ihre WM-Teilnahme nicht fürchten müssen auch die Klotener Denis Hollenstein und Simon Bodenmann, die bisher eine überzeugende WM-Vorbereitung hingelegt und mit 7 (Bodenmann) respektive 6 Punkten (Hollenstein) auch skorermässig überzeugt haben. Sie spielten die ersten sechs Vorbereitungspartien stets in einer Linie. "Simon und ich spielen schon seit vier, fünf Jahren zusammen und verstehen uns fast blind. Das erleichtert es natürlich sehr", so Hollenstein über die letzten drei Wochen. Mit Luca Cunti, der zuletzt in Finnland der Center zwischen den beiden Flügeln war, stimme zudem die Chemie.

Am Wochenende erwartet Hollenstein gegen Deutschland zwei enge Partien: "Es ist immer speziell, wenn man gegen das Nachbarland spielt. Die Rivalität ist gross, und jeder will stets gewinnen." Die Deutschen spielten letztes Jahr - ähnlich wie die Schweiz - keine gute WM. Unter dem Schweizer Trainer Köbi Kölliker schlossen sie die Titelkämpfe im 12. Rang und damit einen Platz hinter der Schweiz ab.

Erstellt: 26.04.2013, 07:29 Uhr

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