Weltbank

Weltbank-Präsident gibt Kampf gegen Klimawandel höchste Priorität

Tokio Der neue Weltbank-Präsident Jim Yong Kim will den Kampf gegen den Klimawandel zu einem seiner Hauptanliegen machen.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass die globale Erwärmung von den Menschen verursacht werde, meinte Kim am Donnerstag in Tokio.

Erstmals in der Geschichte seien sich die Forscher einig, dass die jüngsten Dürren und eine dadurch ausgelöste Lebensmittelknappheit auf den von Menschenhand ausgelösten Klimawandel zurückgingen.

Es sei daher wesentlicher Teil der Armutsbekämpfung der multilateralen Organisation, gegen das Problem anzugehen. «Wir müssen es einfach machen», sagte Kim im Vorfeld der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in der japanischen Hauptstadt. Es könne auch dem globalen ökonomischen Wachstum dienen, einen Ansatz zur Abschwächung des Klimawandels zu finden.

Die Hilfsorganisation Oxfam lobte Kims Ankündigung umgehend. «Zu viele Führer scheuen davor zurück, den Klimawandel kategorisch als das wahre Problem zu benennen», sagte die Sprecherin Elizabeth Stuart. Es sei gut, dass Kim denjenigen widerspreche, die den Klimawandel abstritten.

Erstellt: 11.10.2012, 05:54 Uhr

Abo

Abo Digital - 26 CHF im Monat

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt digital lesen, inkl. ePaper. Flexibel und jederzeit kündbar.
Jetzt abonnieren!

Blogs

Sweet Home Neues auf dem Menüplan

Mamablog Nicht ohne mein Handy

Die Welt in Bildern

Mutprobe zur Ehrung des Schutzpatrons der Haustiere: Ein Mann reitet im spanischen San Bartolome de Pinares auf seinem Pferd durch ein Lagerfeuer. Die Tiere sollen durch den Rauch des Feuers im kommenden Jahr geschützt werden. (16. Januar 2019)
(Bild: Felipe Dana) Mehr...