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Interview mit Reto Candrian«Abgänge und geplante neue Stellen besetzen wir nicht mehr»

Viele Restaurants der grossen Zürcher Gastrogruppe Candrian sind immer noch geschlossen, einige laufen auf Sparflamme. Der Chef erklärt, warum.

Reto Candrian auf dem  Bauschänzli, das seine Gastrogruppe neu übernommen hat und das jetzt nicht einmal zur Hälfte ausgelastet werden kann.
Reto Candrian auf dem Bauschänzli, das seine Gastrogruppe neu übernommen hat und das jetzt nicht einmal zur Hälfte ausgelastet werden kann.
Foto: Dominique Meienberg

Herr Candrian, seit dem 11. Mai sind die allermeisten Restaurants wieder offen – doch in Ihrem Portfolio finden sich einige stadtbekannte Lokale, die weiterhin geschlossen sind. Darunter die Jules-Verne-Bar. Warum?

Die Bedingungen der Covid-19-Verordnung lassen einen regulären Betrieb schlichtweg nicht zu. Der Lift und die Raumgrösse schränken unsere Möglichkeiten stark ein und haben uns bei diesem Betrieb einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei den Abstandsregeln von 1,5 Metern wird schon nur die korrekte Durchführung der Liftfahrt sehr aufwendig, und auf den Lift sind die Gäste ja unbedingt angewiesen, weil sich die Bar ganz oben in der Urania-Sternwarte befindet. Oben sind die Platzverhältnisse sehr eng. Unter den aktuellen Gegebenheiten können wir die Gäste nicht entspannt bewirten.

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