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Kommentar zu den Corona-FolgenAchtung, es droht Seuchensozialismus!

Die Verteidiger des freien Marktes wittern wegen der Corona-Krise einen massiven Linksrutsch. Das ist eine Ausrede, um von eigenen Widersprüchen abzulenken. Zu befürchten ist ohnehin das Gegenteil.

Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew (links) und SED-Parteichef Erich Honecker verabreichen sich im Oktober 1979 in Ostberlin einen Bruderkuss.
Der sowjetische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew (links) und SED-Parteichef Erich Honecker verabreichen sich im Oktober 1979 in Ostberlin einen Bruderkuss.
Foto: Helmuth Lohmann/Keystone

Bei den sogenannten Wirtschaftsliberalen geht die Angst vor dem «Seuchensozialismus» um, wie es die NZZ kürzlich genannt hat: Interventionismus, Regulierung, Umverteilung, Schuldenpolitik, Staatsgläubigkeit. Alle diese ohnehin hochinfektiösen Übel, so der Befund, drohe das Coronavirus zu verschlimmern.

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