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Untersuchung zum ERZ-SkandalAlle schauten zu, bis der Laden explodierte

Wie kann ein städtischer Betrieb derart ausser Kontrolle geraten? Der PUK-Bericht zu ERZ geht nah ran wie noch nie – und nimmt die Stadträte einzeln in die Pflicht.

Karikatur: Felix Schaad

Die Geschichte um die Entsorgungsabteilung ERZ ist so was wie der Dracula-Stoff der Stadt Zürich. Nicht totzukriegen und so verrückt, dass er immer wieder neu erzählt wird. Aber noch nie wurde die Saga des ausser Kontrolle geratenen Staatsbetriebs mit den selbstherrlichen Chefs derart anschaulich und ausführlich dargelegt wie in der jüngsten Aufarbeitung: im Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK), der am Donnerstag nach über drei Jahren Arbeit veröffentlicht worden ist und in dem die Hauptakteure ausführlich zu Wort kommen (lesen Sie hier, wie wenig Unrechtbewusstsein sie dabei an den Tag legen: «Bloody Waste: Der lässige Sound der ERZ-Bosse».)

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