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Corine Mauch zur ERZ-Untersuchung«Alle sind aktiv und bewusst getäuscht worden»

Die Affäre bei Entsorgung und Recycling Zürich habe viel bewegt, sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch. Dennoch sei Kontrolle nicht einfach besser als Vertrauen.

Stadtpräsidentin Corine Mauch und ihre Kolleginnen und Kollegen müssen wegen der ERZ-Affäre zum Teil heftige Kritik einstecken.
Stadtpräsidentin Corine Mauch und ihre Kolleginnen und Kollegen müssen wegen der ERZ-Affäre zum Teil heftige Kritik einstecken.
Foto: Boris Müller

Warum liess der Stadtrat zwei selbstherrliche ERZ-Direktoren so lange gewähren?

Der ERZ-Direktion ist zu lange und zu sehr vertraut worden. Dies zeigt nun der Bericht der
Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK), das hat aber auch schon die
Administrativuntersuchung von Rechtsprofessor Tomas Poledna gezeigt, die der Stadtrat in
Auftrag gegeben hatte. Die Vorgängerorganisation von Entsorgung und Recycling Zürich
schrieb rote Zahlen, und unter den beiden Direktoren lieferte ERZ schwarze
Zahlen und gute Leistungen.

Der Stadtrat will sich mit den Ergebnissen der PUK-Untersuchung auseinandersetzen. Was heisst das konkret?

Wir haben schon nach dem Poledna-Bericht einiges unternommen: Strukturen wurden verschlankt, Kontrollmechanismen verstärkt. Weitere Massnahmen prüfen wir jetzt aufgrund des PUK-Berichts, aber wir sind froh, dass dieser jetzt keine grundlegend neuen Erkenntnisse gebracht hat.

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