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Aufgefallen beim 1:0-SiegAlles Zufall oder was? Dieses Quartett stärkt den FCZ

Ein Stürmer, der vergessen kann, und ein Mittelfeldspieler, der zum Transfer-Volltreffer wird. So wurde der erste FCZ-Sieg in Lugano seit 20 Jahren möglich.

Siegerpose? Kämpferpose! Ousmane Doumbia überzeugte auch in Lugano.
Siegerpose? Kämpferpose! Ousmane Doumbia überzeugte auch in Lugano.
Foto: Claudio De Capitani (Freshfocus)

Massimo Rizzo

Er dreht sich nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Sandro Schärer ab, die Hände in die Jackentaschen vergraben: Massimo Rizzo nimmt den Vollerfolg äusserlich stoisch entgegen. Im Herzen des FCZ-Trainers dürfte es aber ganz anders aussehen. Schliesslich waren die Abstecher ins Südtessin zuletzt meistens unter dem Motto «Ausser Spesen nichts gewesen» verlaufen der letzte Dreier im Cornaredo datierte vom 11. März 2001.

Es ist der fünfte Sieg im achten Spiel unter Rizzos Ägide, zum vierten Mal steht hinten die Null. Als Interimstrainer angetreten mit der Vorgabe, etwas Stabilität zurückzubringen, hat er sich längst den Kredit erarbeitet, eine dauerhafte Lösung sein zu können. Ohne grosse Worte, was ihm gelegentlich vorgehalten wird, dafür mit Leistung. Bei seinem Amtsantritt war der Stadtclub Letzter, mit einem Punkt aus drei Spielen. Nun sieht die Tabellenlage viel freundlicher aus, mit Rizzo hat der FCZ einen Durchschnitt von zwei Punkten pro Partie, gleich gut war seither nur noch Serienmeister YB mit Gerardo Seoane. Zudem war Kramers 1:0 das 19. Saisontor für die Zürcher, kein Team durfte öfter jubeln.

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