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Corona-Impfung in der Messe und am Triemli«Am meisten freue ich mich aufs Singen», sagt das Rocker-Grosi

In Zürich hat die Massenimpfung in den Zentren begonnen. Für viele ist das ein Tag der Freude. Zum Beispiel für die Frontfrau einer Grossmutter-Rockband.

Der Stich für mehr Freiheit: Esther Rothen erhält ihre erste 0,3-Milliliter-Dosis Pfizer und freut sich, bald wieder eine Rockgöre sein zu können.
Der Stich für mehr Freiheit: Esther Rothen erhält ihre erste 0,3-Milliliter-Dosis Pfizer und freut sich, bald wieder eine Rockgöre sein zu können.
Foto: Urs Jaudas

«Sind Sie einverstanden, die Impfung gegen Covid-19 zu erhalten?», fragt die Frau hinter dem Glas. «Natürlich, darauf habe ich ja lange genug gewartet», antwortet Esther Rothen leicht belustigt.

Rothen sitzt in einer Koje der Impfstrasse 11 im Untergeschoss der Messe Zürich in Oerlikon. Es herrscht ein geschäftiges und gleichzeitig ruhiges Treiben. Weil der Impfstoff noch immer nicht in Strömen fliesst, hat die Hirslanden-Gruppe als Betreiberin des grössten Zürcher Impfzentrums am dienstäglichen Starttag nur 12 von 30 Impfstrassen geöffnet.

Nur noch ein bisschen Geduld: Warten auf den Aufruf in der Impfstrasse 10/11.
Nur noch ein bisschen Geduld: Warten auf den Aufruf in der Impfstrasse 10/11.
Foto: Urs Jaudas

Esther Rothen war Punkt 14 Uhr gekommen, so wie es auf ihrem Zettel stand. Am Eingang hat die 76-Jährige aus Dietlikon ihren ausgedruckten QR-Code gezeigt und beim Anmeldeschalter im Soussol den Ausweis und ihre Krankenkassenkarte. Dann muss sie warten, bis ihre Nummer V334 auf dem Bildschirm erscheint. Das Schicksal teilt sie mit einem guten Dutzend betagter Menschen, welche die Bahnen 10 und 11 zugeteilt erhielten. Rothen wartet knapp eine Stunde, ihr Partner in der Nebenstrasse ist schneller drangekommen.

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