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Erster FCZ-SaisonsiegAls hätte der FC Zürich plötzlich ein Gewissen

Der FCZ schiesst gegen Vaduz vier Tore und gewinnt zum ersten Mal in dieser Saison. Auffallend ist vor allem, dass der neue Trainer Massimo Rizzo völlig andere Vorgaben gibt als sein Vorgänger.

Diszipliniert verteidigen, geschickt angreifen – zusammen jubeln. Der FC Zürich zeigte sich unter neuer Führung verändert.
Diszipliniert verteidigen, geschickt angreifen – zusammen jubeln. Der FC Zürich zeigte sich unter neuer Führung verändert.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Massimo Rizzo stand nach Spielschluss mit fader Miene an der Seitenlinie des Rheinpark-Stadions und erklärte, wie der FC Zürich zum 4:1 in Vaduz gekommen war. Er sprach klar, nüchtern, monoton über sein erstes Spiel als interimistischer Trainer des FCZ. Also genau so, wie seine Mannschaft gespielt hatte. In diesem kurzen Auftritt Rizzos vor den Medien war eine Demut zu sehen, zu hören, zu spüren. Die neue Demut des FCZ?

Der FC Zürich war aus 12 aufeinanderfolgenden Spielen ohne Sieg gekommen, hatte im vorangegangenen Spiel in Lausanne eine desaströse Leistung gezeigt und 0:4 verloren, hatte die Entlassung des Trainers Ludovic Magnin verkraften müssen. Der FCZ war Tabellenletzter gewesen, hatte Wochen und Monate der Konfusion hinter sich und zuletzt eine Corona-bedingte Absage des Spiels gegen den FC Basel. Rizzo, zuletzt Trainer der U-18-Teams, musste den FCZ aufrichten.

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