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200 Schülerinnen evakuiertAmok-Alarm in Winterthurer Schule

In der Kantonsschule Im Lee ist am Montagnachmittag Alarm ausgelöst worden. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Nun ist klar: Es war ein Fehlalarm.

Das Hauptgebäude der Kantonsschule Im Lee. Betroffen war der Standort Berg (siehe Karte unten)
Das Hauptgebäude der Kantonsschule Im Lee. Betroffen war der Standort Berg (siehe Karte unten)
Archivbild Nathalie Guinand

Kurz vor vier Uhr wurde am Montag in der Winterthurer Kantonsschule Im Lee ein Amok-Alarm ausgelöst. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot und Spezialisten ausgerückt. Sie hat die rund 200 Schülerinnen und Schüler evakuiert, nachdem sie die Gebäude umstellt und durchsucht hatte. Betroffen war der Standort Berg am Leesteig, namentlich die Villa Bühlhalde und der «Varielbau».

Wie die Polizei nun in einer Mitteilung schreibt, handelte es sich um einen Fehlalarm. «Die Ursache, welche zum Alarm führte, ist noch unbekannt und Gegenstand laufender Abklärungen», heisst es. Im Vordergrund stehe ein technischer Fehler.

In Schulzimmern eingeschlossen

Es muss ein Schock gewesen sein für die Schülerinnen und Lehrpersonen: Als um Viertel vor Vier der Alarm über die Pausenglocke losging, mussten sich laut Rektor Arno Germann alle in den Schulzimmern einschliessen. Die Lehrpersonen alarmierten daraufhin die Schulleitung, die wegen Umbauarbeiten in einem anderen Gebäude einquartiert ist. «Das hat soweit gut funktioniert», sagt Germann.

Die Schulleitung rief die Polizei, die sofort mit «zahlreichen Patrouillen» ausrückte, wie sie in der Mitteilung schreibt. Nebst der Stadtpolizei Winterthur waren auch Kantonspolizisten sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Winterthur im Einsatz.

Nach der Entwarnung durch die Polizisten sind die Schüler nach Hause geschickt worden. Man sei erleichtert, dass niemand verletzt wurde, sagt Germann.