Zum Hauptinhalt springen

Um Drogentourismus zu stoppenAmsterdam will Touristen Zugang zu Coffeshops verbieten

Die Niederlande will ausländischen Touristen in Amsterdam künftig den Kauf von Hasch und Marihuana verbieten. Nur Einheimische sollen noch Zugang zu Coffeshops erhalten.

Ein Mann geht in Amerstdam an einem Coffeeshop vorbei.  (Symbolbild)
Ein Mann geht in Amerstdam an einem Coffeeshop vorbei. (Symbolbild)
Foto: Alessandro Della Bella (Keystone)

Amsterdam will ausländischen Touristen den Zugang zu Coffeeshops und damit den Kauf von Hasch oder Marihuana verbieten. Staatsanwaltschaft, Polizei und Bürgermeisterin Femke Halsema wollen auf diese Weise den Drogentourismus stoppen, wie die Stadt am Freitag mitteilte.

Nur noch Einwohner der Niederlande sollen dann mit einem Pass Zugang zu den Coffeeshops bekommen. Das Stadtparlament muss den Plänen noch zustimmen.

In den Niederlanden sind sogenannte weiche Drogen wie Haschisch und Marihuana in den Coffeeshops für den persönlichen Konsum legal zu kaufen. Auch während des zur Zeit geltenden Lockdowns sind sie geöffnet, allerdings müssen die Kunden die Waren mitnehmen.

Im Prinzip dürfen nur Einwohner des Landes in den Coffeeshops Drogen kaufen, doch für Amsterdam gilt eine Ausnahmeregelung. Dafür musste die Stadt jedoch die Zahl der Verkaufsstellen stark reduzieren. Doch der Drogentourismus vor allem aus Grossbritannien nahm stark zu. Studien haben ergeben, dass der Massentourismus stark abnehmen wird bei einem Zugangs-Verbot für Coffeeshops.

SDA

14 Kommentare
    Sabine D.

    Oh, cool! Dann kann man diese tolle Stadt wieder geniessen, ohne ständig benebelt zu werden😀😀