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Porträt von Mattea MeyerAn ihr zeigt sich, wie konservativ die Schweiz ist

Mattea Meyer will zusammen mit Cédric Wermuth die SP in ein neues Zeitalter führen. Sie haben gute Chancen, im Oktober ins Parteipräsidium gewählt zu werden. Was die 32-jährige Nationalrätin antreibt: Wut.

Alle Parlamentarier, die man zu ihr befragt, bezeichnen sie als fleissig und unermüdlich: Mattea Meyer, Nationalrätin aus Winterthur und Anwärterin auf das SP-Co-Präsidium in der Alten Kaserne in Winterthur am 19. Juni.
Alle Parlamentarier, die man zu ihr befragt, bezeichnen sie als fleissig und unermüdlich: Mattea Meyer, Nationalrätin aus Winterthur und Anwärterin auf das SP-Co-Präsidium in der Alten Kaserne in Winterthur am 19. Juni.
Foto: Sabina Bobst

Am Beispiel von Mattea Meyer zeigt sich, wie wenig emanzipiert die Schweiz ist. Wenn eine Nationalrätin an der Seite eines Kollegen Parteipräsidentin werden will, kommen Fragen wie: Warum macht sie das? Wird sie nicht verblassen neben dem erfahrenen und bekannten Politiker? Oder wird sie womöglich seine Assistentin, wie sie es einmal war? Die Frau im Hintergrund? Dass eine 32-jährige Politikerin einen Führungsanspruch hat und diesen auch durchsetzt, übersteigt die Vorstellungskraft.

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